POLITIK
02/09/2015 09:52 CEST

Der Gesundheitszustand von Helmut Schmidt bessert sich

Der Gesundheitszustand von Helmut Schmidt bessert sich
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Der Gesundheitszustand von Helmut Schmidt bessert sich

Der Gesundheitszustand von Helmut Schmidt hat sich entspannt, berichtet die "Bild"-Zeitung. Der Altkanzler liegt wegen eines Gefäßverschlusses am rechten Bein auf der Intensivstation einer Hamburger Klinik.

Die Ärzte beraten, ob der 96-Jährige wegen eines Blutgerinnsels im rechten Bein eine Bypass-Operation braucht. Eine OP wäre aber wegen Schmidts Alter überaus gefährlich. Die Alternative wäre, weiterhin mit Medikamenten und einem Katheter zu versuchen, die Gefäßverstopfung aufzulösen.

"Die Lage ist sehr ernst" , sagte Schmidts Leibarzt Heiner Greten noch am Dienstag der "Bild". "Die Verstopfung im Gefäß ist langstreckig, konnte bisher nicht durch einen Katheter eröffnet werden."

Erst Anfang August war der SPD-Politiker für wenige Tage im Krankenhaus gewesen. Damals hatte nach Medienberichten Flüssigkeitsmangel dem 96-Jährigen gesundheitliche Probleme bereitet.

Ein Gefäßverschluss ist Folge eines Blutgerinnsels, das langsam größer wird und die Arterie verschließt. In der Regel gibt es bereits eine fortgeschrittene Arteriosklerose. Mediziner sprechen laut "Abendblatt" von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.

Bei einem Menschen in so hohem Alter wie Helmut Schmidt sei eine solche Diagnose immer ein großes Problem. Eine Operation wäre "hochgradig kompliziert". Akute Gefäßverschlüsse können lebensbedrohlich sein, wenn es keine Umgehungskreisläufe gibt und ein lebenswichtiges Organ nicht mehr mit Blut versorgt wird.

Mit Material von dpa

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