LIFESTYLE
29/08/2015 13:12 CEST | Aktualisiert 29/08/2015 13:17 CEST

Ich bin verheiratet und vermisse diese eine Sache, über die ich mit meiner Familie nicht reden kann

Sie ist Mitte 30, verheiratet, hat zwei wundervolle Kinder und einen Job, der ihr Spaß macht. Das Leben der jungen Frau ist perfekt und genau so, wie sie es sich immer gewünscht hatte.

Aber kennt ihr es, wenn man trotz allem das Gefühl hat, dass etwas fehlt? Wenn es eine Sehnsucht gibt, die einem immer ein kleines Bisschen das Herz bricht? So ist es auch bei der jungen Frau, von der diese Geschichte handelt.

Sie hat noch nie darüber gesprochen, weil sie Angst hat, dass es ihren Mann und ihre Kinder verletzen könnte. Jetzt hat die junge Frau beschlossen, über ihre Gefühle zu schreiben, in einem Gastbeitrag auf der Internetseite akkarbakkar.com.

Und es stellt sich heraus, dass es gar kein dunkles Geheimnis ist, sondern ein sehr rührendes und süßes Geständnis. Und wahrscheinlich können einige von euch sehr gut verstehen, was in der jungen Frau vorgeht.

Denn obwohl sie sehr glücklich mit ihrer eigenen kleinen Familie ist, gibt es jemanden, den sie furchtbar vermisst: Mama und Papa, die so weit weg wohnen.

Sie schreibt:

"Ich kann mich niemals an ihre Abwesenheit in meinem Leben gewöhnen, ich kann es einfach nicht. Es macht mir jede Sekunde Angst, dass ich nicht bei ihnen bin. Was, wenn sie mich brauchen?

Und:

"Obwohl ich eine wundervolle Familie habe und obwohl sie mich über alles lieben... ist ein Teil von mir immer bei meinen Eltern. Ich fühle mich nicht vollständig."

Die junge Frau erinnert sich wehmütig daran, wie ihre Mutter früher in der Küche stand und Milch kochte. Sie ruft ihre Eltern jeden Abend an und fragt, wie es ihnen geht. Obwohl sie eigentlich rufen möchte: "Ich liebe euch. Ich vermisse euch. Ich will zurückkommen."

Und jetzt, da sie selbst Mutter einer Tochter ist, fragt sie sich manchmal:

"Wer streicht mir über den Kopf, wenn ich niedergeschlagen bin? Bei wem kann ich mich ausheulen? Zu wem laufe ich mit kindlicher Freude, wenn ich etwas Kleines oder Großes geschafft habe?"

Eltern sind eben doch unersetzlich und wir bleiben immer ihre Kinder, egal wie alt wir sind. Nicht wahr?

Video: Bewegend:

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