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21/08/2015 13:09 CEST | Aktualisiert 14/10/2015 10:24 CEST

Wie geht es Michael Schumacher? Dubioses Zitat von Mika Häkkinen verschwindet

Viele Fans fragen sich, wie es Michael Schumacher geht. Es gab in den vergangenen Monaten wenig Neuigkeiten. Seit der Ex-Formel-1-Weltmeister nach seinem Skiunfall im Dezember 2013 Zuhause von seiner Familie abgeschirmt wird, kursieren nicht mehr wöchentliche Meldungen und Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.

Nun meldete sich jemand zu Wort, der lange Zeit der größte Konkurrent von Michael Schumacher war. Auf der Seite des britischen Motorsport-Teams McLaren erschien ein Gastbeitrag des ehemaligen Rennfahrers Mika Häkkinen:

Häkkinen schreibt über Gesundheitszustand von Schumacher

In dem Text äußerte sich der finnische Ex-Weltmeister über den Gesundheitszustand Schumachers und darüber, welche gravierenden Folgen seine Verletzung haben könnte.

Mehrere Medien griffen ein rechtlich heikles Zitat zum Gesundheitszustand aus dem Text umgehend als Schlagzeile auf. Die Berichte machten im Netz umgehend die Runde.

Dann verschwand das Zitat Häkkinens urplötzlich wieder aus der Originalquelle. Warum? Auf eine Anfrage der Huffington Post hat McLaren bisher nicht reagiert.

In dem Text erinnert sich Häkkinen an gemeinsame Rennen mit Michael Schumacher zurück. Er schreibt Sätze wie:

"Manchmal geschehen Wunder - und ich wünsche mir inständig, dass für Michael schon bald ein Wunder geschieht. Kämpf weiter, mein alter Freund!"

Oder:

„Er war ein überragender Fahrer, einer der besten in der Geschichte des Motorsports."

Managerin Sabine Kehm: „Michael Schumacher macht Fortschritte”

Hat Häkkinen die Brisanz seiner Aussagen erkannt? Waren es nur Spekulationen ohne Detailwissen? Oder hat gar das Management Michael Schumachers versucht, auf die Veröffentlichung Einfluss zu nehmen? Dazu hat sich Schumachers Managerin Sabine Kehm bisher weder auf schriftliche noch auf telefonische Anfrage geäußert.

Sabine Kehm hat zuletzt im Mai öffentlich über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher gesprochen – in einem Interview mit einem Uhren-Hersteller, der Sponsor Schumachers ist.

Darin sagte Kehm:

„Wir sind froh weiter sagen zu können, dass er Fortschritte macht und ich sage das immer in Anbetracht der Schwere seiner Kopfverletzungen."

Kehm wies damals allerdings auch daraufhin, dass die Genesung des früheren Formel-1-Champions noch lange dauern werde.

Nach Ski-Unfall lange im Koma gelegen

Schumacher hatte sich bei seinem Sturz am 29. Dezember 2013 im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er hatte einige Tage in Lebensgefahr geschwebt und monatelang im Koma gelegen.

Seit September vergangenen Jahres setzt der mittlerweile 46-Jährige seine Regeneration zu Hause im Kreis der Familie in seiner Schweizer Wahlheimat Gland fort. Dort soll er sich abgeschieden von der Öffentlichkeit weiter erholen.

Michael Schumacher und Mika Häkkinen waren früher auf der Rennstrecke Konkurrenten. Im Kampf um die Weltmeisterschaft schnappte der Finne dem Deutschen in den Jahren 1998 und 1999 jeweils den Titel weg.


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