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26/08/2015 10:25 CEST | Aktualisiert 26/08/2015 10:48 CEST

In der Nähe von Aachen haben drei Teenager einen obdachlosen Jugendlichen schwer misshandelt

Brandspuren zeugen von der Gewalttat
Ralf Roeger/dpa
Brandspuren zeugen von der Gewalttat

Drei Teenager haben einen jungen Obdachlosen am Wochenende in der Nähe von Aachen schwer misshandelt. Laut Oberstaatsanwalt Jost Schützenberg liegt das Opfer mit „schwersten Verletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich sowie massiven Verbrennungen“ im Krankenhaus, die Tatverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.

So soll sich die grausige Tat abgespielt haben: Die Beschuldigten – zwei 15-Jährige und ein 19-Jähriger – sollen Freitagnacht zu dem 19-jährigen Obdachlosen auf den Sportplatz einer Schule in Alsdorf gegangen sein. Laut Staatsanwaltschaft misshandelten die Teenager den obdachlosen Mann stundenlang, schlugen mit Hämmern auf ihn ein und entfachten mit dessen Kleidung ein Feuer, in das sie ihn zogen. Das Opfer sei erst am frühen Samstagmorgen schwerverletzt jedoch außer Lebensgefahr gefunden worden, schreibt der WDR.

Zum Motiv machten die Ermittler keine Angaben. Vor der Tat sollen die Verdächtigen mit dem Obdachlosen gestritten haben.

Die Beschuldigten: Die mutmaßlichen Täter sind nach Angaben des Rektors keine Schüler jener Schule und laut Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft.

Mit Material der dpa


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