LIFE
26/08/2015 14:03 CEST

31 wundervolle Sätze aus der Literatur, die dich dein Leben lang begleiten

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2. “Einsamkeit ist etwas sehr Schönes, aber man muß jemand haben, dem man es sagen kann.” Horst Wolfram Geissler, Der liebe Augustin

3. “Glauben Sie nicht auch, fragte er, daß persönliches Glück, in welchem Maße auch immer, ein Charakterzug ist und kein äußerer Umstand?” Margrit de Moor, Die Kreutzersonate

4. “...und im Grunde glaubt man ja bloß, man könne die Wahrheit ändern, indem man nicht darüber lacht.” Max Frisch, Don Juan oder die Liebe zur Geometrie

5. “Die einzige Entschuldigung dafür, etwas Nutzloses gemacht zu haben, ist, daß man es grenzenlos bewundert.” Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray

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7. “Und Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.” Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie auf Tauris

8. “Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber nicht auf die Art und Weise, wie sie ihnen gefällt, sondern durch Umstände, die sie nicht selbst gewählt haben.” Karl Marx, Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte

9. “Und wenn das Ereignis, die große Veränderung in deinem Leben, einfach nur eine Einsicht ist? Ist das nicht seltsam? Es verändert sich absolut nichts, außer das Du die Dinge anders siehst und deswegen weniger ängstlich, mutiger und stärker bist. Ist es nicht wunderbar, dass ein unsichtbares Ding in Deinem Kopf sich realer anfühlen kann, als alles, was Du bis dahin real erlebt hast?” Jonathan Franzen, Die Korrekturen

10. “Wo gehen wir hin?” “Immer nach Hause.” Novalis, Heinrich von Ofterdingen

11. “Nicht verzweifeln, auch darüber nicht, daß du nicht verzweifelst. Wenn schon alles zu Ende scheint, kommen doch noch neue Kräfte angerückt, das bedeutet eben, dass Du lebst.” Franz Kafka, Tagebücher

12. “Er hatte Schuhe an. Dabei war es erst Freitag.” Mark Twain, Tom Sawyer

tot

14. “Man will nicht dauernd reden. Ich will mich nicht behaupten. Ich will eine Nudel sein, ein suppengeschwemmtes Nüdelchen.” Rainald Goetz, Irre

15. “Wir dürfen uns nie für einen guten Menschen halten, selbst wenn wir einer sind.” Thomas Glavinic, Gespräch

16. “Ach, was weiß ich, was ist der Mensch? Der Mensch ist ein Vogel, machst Du die Augen auf, bist Du da, machst Du die Augen zu, bist Du dort. Der Mensch ist ein Teller voller nasser Erde, wohin man uns schmeißt, da bleiben wir.” Emine Sevgi Özdamar, Das Leben ist eine Karawanserei - hat zwei Türen - aus der einen kam ich rein aus der anderen ging ich raus

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18. “Die größte Lüge, die je über die Liebe erzählt wurde ist, dass sie Dich frei setzt.” Zadie Smith, Von der Schönheit

19. “Die Person, ob Mann oder Frau, die keine Freude an einem guten Roman empfindet, muss unerträglich dumm sein.” Jane Austen, Die Abtei von Northanger

20. “Man erwartet eigentlich, daß es andere Dinge sind, durch die Menschen gerettet werden können: Pflichterfüllung, Ehrlichkeit, gut sein, gerecht sein, Nein. Es sind die Sehnsüchte, die einen erretten. Sie sind das einzig Wahre. Bist Du auf ihrer Seite, wirst Du Dich retten.” Alessandro Barrico, Oceano Mare

21. “Das ist kein schönes Ende, nicht wahr? Aber es ist auch kein besonders schlimmes Ende. Und vielleicht ist es deshalb das schlimmste Ende, das man sich vorstellen kann. Na dann, bis zum nächstenmal. In alter Frische. Wie man so sagt.” Matthias Altenburg, Landschaft mit Wölfen

22. “Ich werde mir womöglichl langsam und in beruhigendem Ton eine Liste schöner Zitate von tiefgründigen Menschen vorsagen. Wenn ich mich an die Sch***-Dinger erinnern kann.” Dorothy Parker, The Little Hours

23. “Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, so spielt fort; stopft mich voll damit, ob vielleicht meine Liebe von Überfüllung krank werden, und so sterben mag.” Shakespeare, Was ihr wollt

24. “Das Leben hört nicht auf, lustig zu sein, wenn Menschen sterben. Es hört auch nicht auf ernst zu sein, wenn jemand lacht.” George Bernhard Shaw, Der Arzt am Scheideweg oder Des Doktors Dilemma

25. “Man entdeckt keine neuen Weltteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.” André Gide, Die Falschmünzer

26. “Denn nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann.” Max Weber, Wissenschaft als Beruf

spider man

28. “Bist Du zornig, so zähle bis vier; bist Du sehr zornig, so fluche.” Mark Twain, Knallkopf Wilson

29. “Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen was fürchterlich ist.” Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre

30. “Die einzige Pflicht, die wir der Geschichte gegenüber haben, ist, sie umzuschreiben.” Oscar Wilde, Der Künstler als Kritiker

31. “Ich schaute in die Sterne mit ihrer unbegreiflichen Unendlichkeit, und ich war irgendwie erschrocken. Ich war gerührt und erschrocken. Ich dachte über die Insekten nach, die jetzt fast sichtbar wurden auf ihrer kleinen, flimmernden Galaxie, und dann drehte ich mich zu Tschik, und er guckte mich an und guckte mir in die Augen und sagte, dass das alles ein Wahnsinn wäre, und das stimmte auch. Es war wirklich ein Wahnsinn. Und die Grillen zirpten die ganze Nacht.” Wolfgang Herrndorf, Tschik


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