POLITIK
20/08/2015 18:22 CEST | Aktualisiert 20/08/2016 07:12 CEST

Jimmy Carter: Krebs-Metastasen im Gehirn entdeckt

Jimmy Carter: Krebs-Metastasen im Gehirn entdeckt
dpa
Jimmy Carter: Krebs-Metastasen im Gehirn entdeckt

Vor knapp einer Woche hatte Jimmy Carter (90) erklärt, dass er an Leberkrebs erkrankt sei. Auf einer Pressekonferenz gab er nun Details bekannt - hoffnungsfroh stimmende und traurige.

Am 12. August hatte der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika auf der Website des Carter Centers mitgeteilt, dass eine Operation an seiner Leber gezeigt habe, dass sich Metastasen in anderen Körperteilen gebildet hätten. Jetzt erklärte er, dass der Krebs vier "sehr kleine" Stellen in seinem Gehirn befallen habe, der Leberkrebs aber erfolgreich entfernt worden sei.

Noch am heutigen Tag wolle er mit seiner ersten Bestrahlung beginnen, wie Carter sagte. Die Behandlung in Atlanta solle mehrere Wochen dauern und werde von Medikamenten begleitet. Er sei "überraschend ruhig" und sei "auf alles vorbereitet". Der religiöse Carter wirkte dementsprechend gefasst, alles Weitere liege nun "in Gottes Hand". Bei der Krebserkrankung handle es sich um Melanome, wie er weiter berichtete. Carters Frau Rosalynn sorge sich natürlich trotzdem um ihren Mann, wie Freunde des Paares dem US-Magazin "People" verrieten.

Mehr über Jimmy Carter erfahren Sie in dessen Biografie "A Full Life: Reflections at Ninety "


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