WIRTSCHAFT
18/08/2015 11:31 CEST | Aktualisiert 18/08/2015 11:31 CEST

Ein McDonald's-Manager erlaubte sich einen Fauxpas. Jetzt hat das Unternehmen ein Problem

Getty

Es ist lange her, dass McDonald’s für einen Skandal gesorgt hat. Nach dem Ausraster eines Mitarbeiters, der in einer Filiale alles kurz und klein geschlagen hatte, war es eher ruhig geworden um den Burger-Riesen.

In Deutschland verbuchte der Fast-Food-Konzern zuletzt sogar wieder erfreuliche Geschäftszahlen. Da passen Meldungen wie diese überhaupt nicht ins Bild.

In England sieht sich McDonald’s derzeit Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt. Ein Manager hat mehrere dunkelhäutige Mitarbeiterinnen offenbar vorsätzlich aus dem Dienstplan gestrichen haben – mit der Begründung: "Die leisten nicht genug."

Wie die britische Zeitung „The Independent” berichtet, soll das Urteil rassistisch motiviert gewesen sein und nicht etwa auf die Arbeitsleistung der 20 afrikanischen Angestellten abgezielt haben.

Auslöser soll eine 20-jährige Mitarbeiterin aus Burkina Faso gewesen sein, die ihren Manager auf eine bessere Bezahlung angesprochen haben soll.

McDonald’s selbst reagierte umgehend auf die Entgleisung des Managers und setze ihn vor die Tür. In einem Statement erklärte das Unternehmen, dass solche Praktiken nicht der Firmenpolitik entsprächen.

„McDonald’s ist ein offener Arbeitgeber und jede Form von Diskriminierung unserer Mitarbeiter wird nicht geduldet.”


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