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18/08/2015 09:25 CEST | Aktualisiert 18/08/2016 07:12 CEST

Die "Jennifer Rostock"-Sängerin wurde in Berlin Opfer eines lebensgefährlichen Überfalls

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Jennifer Weist: Die Sängerin und ein Freund wurden überfallen

Die Sängerin der Band "Jennifer Rostock" und ein Freund wurden Samstagabend in Berlin überfallen - beinahe endete es tödlich. Jennifer Weists Begleiter wurde dabei mit einem Messer schwer am Hals verletzt. Weist hat auf ihrer Facebook-Seite nun ein Foto der schlimmen Wunde gepostet und beschreibt dazu den Tathergang.

ich war am samstag mit freunden im astra in friedrichshain. als ich mit einem freund nach hause gehen wollte, versuchten...

Posted by Jennifer Weist on Montag, 17. August 2015

So passierte es: Die beiden seien gerade auf dem Heimweg von einem Club in Friedrichshain gewesen. Zunächst hätten zwei "kleine Jungs" versucht, Weists Brieftasche zu stehlen. Die Sängerin habe die Taschendiebe zuvor bemerkt, ihr Begleiter habe einen davon weggeschubst. Genau in diesem Moment habe der Junge dem Mann seine Kette vom Hals gerissen. Danach eskalierte die Lage: "Als dieser sie wieder holen wollte, kamen noch drei andere Typen von der anderen Straßenseite und alles ging ziemlich schnell", schreibt Weist. "Ich hab nach Hilfe gerufen, zwei Typen versuchten uns noch zu helfen, aber es war zu spät." Einer der Täter zog ein Messer und fügte Weists Begleiter die Halsverletzung zu.

Ihr Freund hätte sterben können. Die Attacke hätte beinahe ein tödliches Ende genommen: "Alle Arterien waren schon freigelegt. Es fehlten nur ein paar Millimeter und er wäre direkt auf der Straße in meinen Armen gestorben", beschreibt Weist die Schwere der Verletzung. Ihr selbst sei nichts zugestoßen. Ihr Freund habe nichts getan, um den Angriff zu provozieren: "Meine Begleitung war weder aggressiv, noch hatte er vor, einen von ihnen zu schlagen", schildert die Musikerin sein Verhalten.

Auf der Suche nach den Tätern. Weist habe am Abend mit der Polizei die Gegend nach den Tätern abgesucht. Die Verdächtigen fanden sie nicht, dafür weitere Gruppen von Personen, die beklaut oder sogar verletzt worden waren. Weist warnt deshalb vor einer "großen Bande" auf der Revaler und Warschauer Straße, einer beliebten Partymeile. "Diese Leute sind wahnsinnig gefährlich und schrecken nicht davor zurück, für eine beschissene Kette zu töten!", schreibt die Sängerin.

Können die Angreifer mit Hilfe von Facebook gefunden werden? "Ich bin fassungslos und muss dieses Ereignis erstmal verarbeiten." Weist fordert dazu auf, ihren Beitrag zu teilen. "Diese Wichser müssen gefasst werden!" Dem Aufruf sind bereits knapp 47.000 Facebook-User nachgekommen.


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