WIRTSCHAFT
14/08/2015 12:03 CEST | Aktualisiert 20/08/2015 10:50 CEST

Mit dieser genialen Erklärung verstehst du selbst die komplexesten Zusammenhänge der Weltwirtschaft

Thinkstock

Wie funktioniert noch mal die italienische Wirtschaft? Wie war das noch mal mit der Griechenland-Krise? Diese und weitere Probleme der Weltwirtschaft werden jetzt ganz einfach erklärt – mit zwei Kühen.

Durch diese Herangehensweise versteht man sofort politische und wirtschaftliche Unterschiede der Länder und nebenbei ist das noch extrem witzig und manchmal bitterböse (weil mit Klischees nicht gespart wird).

Der neuseeländische Radiomoderator Mike Hosking postete die Grafiken auf der Facebook-Seite seiner Morning-Show „Newstalk ZB“ und traf damit einen Nerv.

Ein griechisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe, die du dir von französischen und deutschen Banken geliehen hast. Du isst beide auf.

Die Banken fordern ihre Milch ein, aber du kannst sie nicht liefern, deshalb rufst du den Internationalen Währungsfonds um Hilfe.

Der IWF leiht dir zwei Kühe. Du isst beide auf. Die Banken und der IWF fordern ihre Kühe/Milch. Du gehst zum Friseur und lässt dir einen neuen Haarschnitt verpassen.“

Ein italienisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe, aber du weißt nicht, wo sie sind.

Du entscheidest, Mittag zu machen.“

Ein französisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe. Du streikst, machst einen Aufstand und blockierst die Straßen, weil du drei Kühe möchtest.“

Ein britisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe.

Beide haben Rinderwahn.“

Ein irisches Unternehmen:


Du hast zwei Kühe.

Eine davon ist ein Pferd.“

Ein amerikanisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe. Du verkaufst eine und zwingst die andere, Milch für vier Kühe zu produzieren. Später rufst du einen Tierarzt an, um herauszufinden, wieso die Kuh gestorben ist.“

Ein Unternehmen im Irak:

Jeder denkt, dass du viele Kühe hast.

Du erzählst ihnen, du hast keine einzige.

Niemand glaubt dir, deshalb bombardieren sie dich und marschieren in dein Land ein. Du hast nach wie vor keine Kühe, aber zumindest hast du jetzt eine Demokratie.“

Ein australisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe. Das Geschäft läuft ziemlich gut. Du schließt das Büro und feierst es mit ein paar Bier.“

Ein chinesisches Unternehmen:

Du hast zwei Kühe.

Du hast 300 Menschen, die sie melken.

Du behauptest, dass du Vollbeschäftigung hättest und eine hohe Produktivität deiner Rinder.

Du nimmst Journalisten gefangen, die über die wahre Situation berichten.“

Ein Schweizer Unternehmen:

Du hast 5000 Kühe. Keine davon gehört dir. Du berechnest den Besitzern eine Gebühr fürs Unterbringen.“

Der Kuh-Vergleich mit Deutschland fehlt jedoch, aber vielleicht habt ihr ja einen Vorschlag...


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