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13/08/2015 15:16 CEST | Aktualisiert 14/08/2015 06:34 CEST

13 Sachen, die ihr unbedingt ändern müsst, bevor ihr 30 werdet

Erfolg mit 30
Thinkstock
Erfolg mit 30

Die Lernzeit ist vorbei. Mit 30 wird es ernst. Wer jetzt bald in dieses Lebensjahrzehnt eintritt, muss liefern. Das wird aber garantiert nichts, wenn ihr an dem kleben bleibt, was ihr zu Studienzeiten gelernt habt.

Diese Dinge müsst ihr ändern, wenn ihr wirklich durchstarten wollt:

1. Macht endlich das, was der Wecker sagt

Ach, wie spießig. Früh ins Bett, früh wieder raus. Doch es ist einer der wertvollsten Ratschläge von Erfolgsmenschen wie Apple-Chef Tim Cook und Unternehmensgründer Richard Branson: Steht jeden Tag zur selben Zeit auf, auch am Wochenende. Wer ständig wechselt, hat weniger Energie, sagen Schlafforscher. Und ihr braucht jetzt Energie, garantiert.

2. Führt Tagebuch

Liebes Tagebuch... Nein, so nicht – aber nah dran. Wer aufschreibt, welche Gefühle er erlebt, der lindert laut einer Harvard-Studie seinen persönlichen Stress - und ist insgesamt ausgeglichener.

3. Schreibt eure Ziele auf

Liste sind dafür ein guter Anfang. Listen helfen, einen Überblick zu behalten. An welchem Projekt will ich in fünf Jahren arbeiten? Welches Auto will ich mir in drei Jahren leisten können? Wann muss ich prüfen, ob ich in meinem Job steckengeblieben oder aufgestiegen bin? Eine Studie der University of Toronto hat gezeigt, dass Menschen in ihrem Leben erfolgreicher sind, wenn sie ihre Ziele notiert haben.

4. Fangt an zu sparen

Wer nicht mit dem Sparen beginnt bevor er 30 Jahre alt wird, holt die verlorene Zeit nie wieder auf. Und dafür braucht ihr nicht einmal viel zurück zu legen. Kleines Rechenbeispiel: Wer mit 30 Jahren anfängt, jeden Monat 50 Euro zurückzulegen, kann bis 40 eine ordentliche Summe anhäufen. Bei einem Zinssatz von 2 Prozent (Tagesgeld) sind es 8000 Euro, bei 7 Prozent (Aktienfonds) sogar über 13.000 Euro. Langfristig hohe Renditen bringen Aktien, Anleihen oder Immobilien.

5. Schluss mit Rauchen!

Bisher war es ein Laster ohne Folgen. Aber jetzt fängt die Zeit an, in der es kritisch wird. Gebt ihr zwischen 25 und 34 Jahren das Rauchen auf, lebt ihr einer Studie zufolge zehn Jahre länger. Wer später aufhört, der gewinnt weniger Jahre.

6. Spendet

Einfach so. Weil es richtig ist. Weil es Milliardäre wie Mark Zuckerberg und Bill Gates tun. Vor allem aber macht Spenden glücklich, und zwar mehr, als einzukaufen.

7. Träumt weiter

Im Ernst. Menschen, die mit einem Traum, einer Vision ihrer Zukunft durch das Leben gehen, sind zielstrebiger. Denn wer sein Ziel im Auge hat, merkt von selbst, wie er dorthin gelangt.

8. Arbeitet für euch selbst, nicht für andere

Das Problem mit den Zielen, die andere einem stecken: Sie sind entweder komplett langweilig oder viel zu niedrig angesetzt. Eure Eltern wollen euch als Beamten sehen? Als Jura-Studentin? Wer sich nur mit anderen vergleicht, der macht sich selbst klein und kommt nicht vorwärts, schreibt die Psychotherapeutin Daniela Tempesta in der US-Ausgabe der Huffington Post.

9. Scheitert!

Es ist total schiefgegangen? Ihr tretet auf der Stelle? Wunderbar! Denn nur, wer es richtig vergeigt hat, kann richtige Erfolge feiern. Steve Jobs war 30, als er das von ihm gegründete Unternehmen Apple verließ. Er war ein Niemand. Bis ihm später das grandiose Comeback gelang.

10. Ruft jemand anderen an als eure Eltern

Im Studium waren sie immer nur einen Anruf entfernt, stellten Mietkaution und wuschen am Wochenende die Wäsche. Ist es nicht toll, wenn die Eltern aushelfen? Wer sich mit 30 darauf verlässt, wächst nicht in die Verantwortung, die er im Job braucht. Obwohl, das mit dem Wäschewaschen ist okay.

11. Seid endlich mal zufrieden

Bleibt nicht auf der Stelle stehen, niemals. Aber verdammt nicht euer Leben, solange ihr noch nicht am Ziel seid. Eine Studie des US-Psychologen Robert A. Emmons von der University of California in Davis besagt genau das: Wer zufrieden ist mit dem was er hat, ist glücklicher und entspannter – und kann dann erst recht nach den nächsten Zielen greifen.

12. Macht eine Sache. Eine!

Wer richtig loslegen will, möchte am liebsten alles sofort schaffen. Fünf Projekte gleichzeitig, die Mails immer offen, das Smartphone ständig am Tastaturrand? Bloß nicht. Multitasking ist ein Produktivitätskiller, wie US-Psychologen bewiesen haben. Genauso stecken bleibt, wer permanent Mails abruft. Das gilt übrigens genauso für die angeblich Multitasking-fähigen Frauen.

13. Meditiert

Ommmm. Vom Schreibtisch auf die Yogamatte? Keine Zeit, der Job wartet. Nein, so geht das nicht. Wer meditiert und seine eigene Mitte findet, fühlt sich wohler und baut Stress ab, wie Forscher der Universität von Baltimore herausgefunden haben. In den USA ist Meditation daher längst ein Mega-Trend. Hier gehört es bei Führungskräften in allen möglichen Unternehmen längst zum Standard, seinen Geist zu trainieren.


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