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11/08/2015 13:44 CEST | Aktualisiert 11/08/2015 17:11 CEST

MH17-Absturz: Ermittler finden mögliche Teile einer russischen Rakete

Niederländische Ermittler sind in der Ostukraine auf Überreste einer russischen Flugabwehrrakete gestoßen. Laut Angaben der Behörden sollen die Überreste des russischen "Buk-Raketensystems" an der Absturzstelle der Malaysian Airlines Maschine MH17 gefunden worden sein. Bei dem Abschuss des Flugzeugs im vergangenen Juli starben alle 298 Menschen an Bord.

Die Trümmerteile seien bereits bei einer früheren Bergungsmission an der Absturzstelle der Boeing-777 der Malaysia Airlines in der Ostukraine sichergestellt worden. Nun haben niederländische Ermittler mit der Untersuchung von Trümmerteilen begonnen, die zu einem Buk-Raketensystem gehören sollen.

Obwohl die Unglücksstelle in einer Region liegt, die von den pro-russischen Rebellen kontrolliert wird, bestreiten die Rebellen und auch die russische Regierung bis heute hartnäckig eine Täterschaft. Ihrer Meinung nach sei die ukrainische Regierung für den Absturz der Passagiermaschine, die von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs war, verantwortlich.

Erst vor wenigen Tagen hatte zudem Russland als Vetomacht im UN-Sicherheitsrat ein Tribunal zur Aufklärung des Vorfalls blockiert. Der russische Uno-Botschafters Witali Tschurkin zweifelte die Unabhängigkeit eines solches Tribunal an.


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