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08/08/2015 08:44 CEST

Freundschaft Plus: 4 Gründe, warum ein Sexfreund manchmal glücklicher macht als eine Beziehung

Thinkstock

Für einige ist es ein absolutes No-Go, für andere die Erfüllung ihrer sexuellen Fantasien: eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen. Sexfreundschaften können aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen. Zum Beispiel, wenn jemand gerade eine Beziehung beendet hat und erstmal keinen neuen Partner sucht. Manche betrachten einen Sexfreund als Chance für unverbindlichen Sex. Andere genießen tollen Sex mit emotionaler Verbindung.

Hier sind vier Gründe, warum eine Sexfreundschaft manchmal glücklicher macht als eine Beziehung:

1. Der Sex ist besser

In einer kleinen Studie mit knapp 300 Teilnehmern untersuchte US-Forscher Peter Jonason, welche Beziehungsform zu der größten sexuellen Befriedigung führt.

Die Teilnehmer erklärten in Befragungen, wie ihr Liebesleben der letzten Zeit aussah. Einige Fragen bezogen sich auf die sexuelle Aktivität und andere auf die emotionale Ebene der Beziehung wie Händchen-Halten und Küssen.

Jonason verglich One-Night-Stands mit Langzeitbeziehungen und Sexfreundschaften und stellte fest, dass Partner in einer Sexfreundschaft iun sexueller Hinsicht die größte Befriedigung erleben, obwohl die emotionale Bindung weniger stark war als in Langzeitbeziehungen, was nicht weiter überraschend ist.

Der Forscher kam zu dem Schluss, dass der Sex zwischen Freunden bzw. Bekannten deshalb so gut ist, weil es weniger Hemmungen gibt als bei One-Night-Stands und weil das Treffen bereits auf die Befriedigung beider Partner abzielt. In Langzeitbeziehungen spielten emotionale Aspekte eine größere Rolle als Sex.

2. Du bekommst Freundschaft UND tollen Sex

Ein „Freund mit gewissen Vorzügen“ ist jemand, zu dem man sich hingezogen fühlt UND jemand, mit dem man gerne Sex hat. Sexfreundschaften entstehen oft, wenn Menschen gerade eine Beziehung beendet haben und erstmal keinen neuen Partner suchen, aber auf den Sex nicht verzichten wollen.

Vielleicht sind sie auch sehr beschäftigt oder möchten sich einfach nicht auf eine feste Beziehung einlassen. Aber wir alle brauchen jemanden zum Reden. Jemanden, dem man vielleicht etwas anvertrauen kann. Jemanden, mit dem man Spaß haben kann und sich wohlfühlt. Auch wenn es keine Liebe ist, kann man durchaus tolle Zeiten miteinander haben.

3. Mehr Experimente im Schlafzimmer

Viele Menschen haben das Problem, sich dem Partner sexuell nicht öffnen zu können. Sie schämen sich, ihre wahren Vorlieben zu zeigen und sich zu nehmen, was sie wollen. Sie können sich schlicht nicht ihren sexuellen Fantasien hingeben - häufig aus Angst, dem geliebten Menschen nicht zu gefallen.

Bei einer Sexfreundschaft ist die Situation völlig anders. Man kennt den Partner bereits, es gibt keine übermäßige Romantik und man muss sich nicht schämen. Bei Freunden fällt es leichter, über seinen Schatten zu springen und die Person zu sein, die man wirklich ist. Man macht sich einfach weniger Gedanken darüber, was der Sexfreund nun denkt, nachdem er weiß, auf was man steht.

So kann jeder seine Fantasien ausleben und experimentieren - ohne Angst oder Schamgefühl.

4. Freiheit!

Wer gerade eine Trennung hinter sich hat, oder sich nicht auf eine Beziehung einlassen möchte, sucht nach Freiheit. Eine Sexfreundschaft engt die Partner nicht ein und lässt keine Abhängigkeiten oder übermäßige Erwartungen entstehen.

Manche sehen einen Sexfreund als Chance für unverbindlichen Sex. Andere suchen in ihm nach tollem Sex mit emotionaler Verbindung. In jedem Fall können beide jederzeit gehen, wenn ihnen das Verhältnis nicht mehr passt.


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