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08/08/2015 15:14 CEST | Aktualisiert 08/08/2015 19:39 CEST

„Blut kam aus wo auch immer": Donald Trump beleidigt Fox-News Moderatorin

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Hat Trump nun den Bogen überspannt?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Präsidentschaftsbewerber Donald Trump nicht wegen umstrittener Äußerungen gegenüber Immigranten oder Frauen in die Schlagzeilen gerät. Doch nun könnte der Mulit-Milliardär und selbsternannte "Retter Amerikas" zu weit gegangen sein:

Nach harschen Attacken gegen die TV-Moderatorin Megyn Kelly ist Trump von einer republikanischen Wahlkampfveranstaltung ausgeladen worden. Er habe den Bogen überspannt, sagte Erick Erickson, Gastgeber eines für Samstag geplanten Treffens Sozialkonservativer in Atlanta. Trump sollte dort die Hauptrede halten. Kelly hatte zusammen mit zwei Fox-News-Kollegen die erste Fernsehdebatte der republikanischen Kandidaten am Donnerstag moderiert.

Nach der Veranstaltung beschwerte sich Trump, er sei besonders hart behandelt worden. Insbesondere griff er Kelly an, die ihn nach früheren sexistischen Äußerungen gefragt hatte. In einem Interview des Senders CNN verschärfte Trump seine Kritik noch.

Megyn Kelly gilt als eine der beliebtesten Moderatorinnen von Fox-News. Auf dem konservativen Nachrichtensender ist sie Gastgeberin der werktäglichen Talk-Show The Kelly File. Er bezeichnete Kelly als ein "Leichtgewicht" und sagte, er habe keinen Respekt vor ihr. Dann fuhr er fort: "Man konnte sehen, dass Blut aus ihren Augen kam. Blut kam aus wo auch immer."

Damit habe er eine Linie überschritten, zitierte CNN Erickson. Auch für Leute, die sich gern schonungslos klar ausdrückten, gebe es eine Grenze - eine Grenze des Anstands. Nebenbei könnte sich Trump mit dieser Aussage selber ins Knie geschossen haben, den ohne die Unterstützung des republikanischen Haussenders Fox-News ist noch kein Präsidentschaftsbewerber weit gekommen.

Mit Materialien von dpa

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