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05/08/2015 23:41 CEST | Aktualisiert 05/08/2015 23:42 CEST

Australische Suchmannschaft: "Wir werden MH370 finden"

Getty
Ein Mann vor dem Gedenkort für die Opfer des Fluges MH17 in Amsterdam

Das auf Reunion angeschwemmte Wrackteil macht Hoffnung. Nach der Identifizierung des im Indischen Ozean angeschwemmten Flugzeugteils rechnet die zuständige australische Behörde mit dem Fund der vermissten Boeing 777 der Malaysia-Airlines.

Der Chef der australischen Flugsicherheitsbehörde, Martin Dolan, sagte dem Radiosender ABC am Donnerstagmorgen: "Wir sind zuversichtlich, dass wir in der richtigen Gegend suchen und wir werden das Flugzeug dort finden." Der malaysische Premierminister Najib Razak hatte zuvor bestätigt, dass die gefundene Flügelklappe zur Maschine mit der Flugnummer MH370 gehört.

Zuvor hatten Experten das Wrackteil untersucht. In einem Untersuchungszentrum des französischen Verteidigungsministeriums in Balma bei Toulouse wurde schließlich festgestellt, dass das Teil eindeutig zur vermissten Boeing gehört. Die erste Analyse dauerte am Nachmittag etwa vier Stunden.

Das Wrackteil war vergangene Woche auf der französischen Insel La Réunion östlich von Afrika angeschwemmt worden. Eine Untersuchung der Strömungen zeigte zudem, dass Wrackteile aus dem Gebiet, wo der Absturz vermutet wird, tatsächlich nach La Réunion gedriftet sein könnten.

Die Suche geht weiter. Bisher haben zwei Schiffe mit Sonar die Hälfte des 120.000 Quadratkilometer großen Suchgebiets im südlichen Indischen Ozean erforscht.

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