LIFE
04/08/2015 11:09 CEST | Aktualisiert 04/08/2015 11:14 CEST

Er glaubte, der Wal sei tot. Doch dann geschah etwas Unerwartetes

Dieser Buckelwal hatte Glück im Unglück. Das Tier hatte sich im Golf von Kalifornien in einem Fischernetz verfangen und kämpfte um sein Leben.

Eigentlich wollte Michael Fischbach mit seiner Familie und ein paar Freunden nur die Wale beobachten und ein paar Fotos schießen. Doch das Bild, das sich ihnen in der Nähe der Küste bot, ließ die junge Familie erstarren.

Vor ihnen trieb ein junges Buckelwal-Weibchen. Mehrere Minuten gab der Säuger kein Lebenszeichen von sich. Dann atmete das Tier wieder, doch es bewegte sich nicht von der Stelle. Mutig sprang Fischbach ins Wasser und sah nach, was dem Tier fehlte.

Von den Brust- bis zu den Schwanzflossen hatte sich der Wal hoffnungslos in einem Fischernetz verfangen. Mit einem Messer versuchten Fischbach und seine Freunde das Tier zu befreien.

menschen retten wal

Quelle: Wake Up World / YouTube

Flosse für Flosse zerschnitten sie das Netz. Der Wal konnte die Freiheit schon spüren und versuchte einige Male davonzuschwimmen. Nach wenigen Metern musste er erschöpft aufgeben und die Helfer konnten weiterarbeiten.

Nach über einer Stunde dann Erleichterung: Das Tier ist frei! Noch besser: Das Tier ist glücklich. Wie bei einem Freudentanz schießt der Wal aus dem Wasser und schlägt mit lautem Klatschen wieder auf.

wal springt

Er reckt die Schwanzflosse aus dem Wasser, als würde er winken. Als würde er danke sagen wollen.

winke winke wal

Michael Fischbach verbringt jedes Jahr zwei Monate auf See zwischen der Halbinsel Baja und dem amerikanischen Festland, um Wale zu fotografieren und zu beobachten. Er ist Mitgründer der Great Whale Conservancy Immer wieder verfangen sich einzelne der Meeressäuger in Netzen oder werden von Schiffen tödlich verletzt. Fischbach versucht die Tiere vor der Küste Kaliforniens zu beschützen.


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