POLITIK
03/08/2015 17:30 CEST

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un soll Friedenspreis erhalten

AP

Die indonesische Stiftung Sukarno will dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un angeblich einen Friedenspreis "für seinen Kampf gegen neokolonialistischen Imperialismus" verleihen (nein, das ist keine Satire). Das berichtet "Spiegel Online" und beruft sich dabei auf die Nachrichtenagentur AFP.

Zuletzt war die Auszeichnung an berühmte Freiheitskämpfer wie den Inder Mahatma Gandhi und Aung San Suu Kyi aus Burma verliehen worden. Umso erstaunlicher ist jetzt, dass Nordkoreas Despot den Preis erhalten soll - ein Mann also, der für seinen schonungslosen Umgang mit politischen Konkurrenten bekannt ist.

Kim werde im September der Preis für Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit verliehen, habe Rachmawati Sukarnoputri, die Leiterin der Organisation Sukarno, bekräftigt. Sie ist die Tochter des indonesischen Präsidenten. Vorwürfe hinsichtlich Menschenrechtsverstößen seien unwahr und westliche Propaganda, sagte sie laut Nachrichtenagentur AFP.


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