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03/08/2015 08:50 CEST

FDP will Tote ab sofort ins All schießen

FDP schießt Tote ins All
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FDP schießt Tote ins All

Es ist Sommerpause im Bundestag. Politiker füllen diese Zeit oft mit skurrilen Vorschlägen. Mit einer Forderung des sächsischen FDP-Politikers Philipp Hartewig erreicht das politische Sommerloch nun seinen Tiefpunkt: Er möchte Tote ins All schießen.

Unter dem Motto „Mehr Freiheit – auch nach dem Tod“ will die Jungliberale Aktion Saschen (JuliA) gegen das Gesetz vorgehen, dass Verstorbene ausschließlich auf einem Friedhof bestattet werden dürfen.

"Raketenbestattungen" sollen erlaubt werden

„Der Friedhofszwang muss abgeschafft werden, sodass die Asche Verstorbener auch auf Grundstücken der Angehörigen oder in der freien Natur verstreut werden kann“, erklärt der Vorsitzende Hartewig in einer Pressemitteilung. Denn bislang erlaubt das sächsische Bestattungsgesetz keine alternativen Bestattungen außerhalb des Friedhofs.

So weit, so gut. Aber der junge Liberale geht mit seiner Forderung noch weiter: „Auch sollten Raketenbestattungen, Diamantprägungen und andere alternative Bestattungsformen erlaubt werden“, ergänzt Hartewig. Angehörige sollen die Asche ihrer Verwandten also nicht nur in einer Rakete ins All schießen dürfen. Aus der Asche des Verstorbenen sollen sie sich auch einen Diamanten pressen lassen dürfen.


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