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01/08/2015 05:14 CEST | Aktualisiert 01/08/2016 07:12 CEST

Sommer-Dschungelcamp: Warum die erste Folge schon zu viel war

RTL

Mit viel Aufwand versucht RTL, das erfolgreiche Dschungelcamp in einer Sommerausgabe neu aufzulegen. Das Problem: Es gibt kein Dschungel, kein Camp - und auch keinen Zoff. Was bleibt ist pure Langeweile.

27 Ex-Kandidaten spielen anlässlich des 10. Staffel-Jubiläums der Dschungelshow im Januar um den Wiedereinzug eines Promis. Am Freitag startete um 22:15 Uhr auf RTL die neue Show "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!", natürlich ebenfalls moderiert von Sonja Zietlow (47), Daniel Hartwich (36) und Dr. Bob (65). In der Auftakt-Folge traten Werner Böhm (74), Dustin Semmelrogge (34) und der 1. Dschungelkönig Costa Cordalis (71, "Anita") auf.

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Im Telefon-Voting setzte sich am Ende Schlagersänger Cordalis knapp gegen Semmelrogge durch. Für Böhm riefen am wenigsten Fans an. In den zuvor gezeigten Aufgaben erwies sich der Sieger der ersten Staffel aus dem Jahr 2004 für das Publikum offensichtlich als tauglichster Rückkehrer in den australischen Dschungel. Damit steht sein Comeback im Dschungel allerdings noch lange nicht fest: Der endgültige Gewinner wird erst am Ende im großen Finale gekürt - für das sich Costa allerdings nun qualifiziert hat.

Sehen Sie auch hier auf Clipfish Costa Cordalis, Werner Böhm und Dustin Semmelrogge bei "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein"

In den ersten Prüfungen, die bereits vor vier Wochen gedreht wurden, wurden die drei mit verbundenen Augen auf einem stillgelegten Industriegelände ausgesetzt und mit einer Fußfessel angekettet. Durch eine gemeinsame Rechenaufgabe mussten sie den Zahlencode ihres Schlosses knacken: Das Alter von Costa im Quadrat (71) minus Schuhgröße von Dustin (42) plus die Größe in Millimeter von Werner (1,81 m) ergibt die Lösung. 5041 - 42 + 1810 = 6809 - dank des "Mathe-Genies" Dustin ein Klacks.

Geheimagent Dustin

Anschließend ließ sich Dustin freiwillig in einen dunklen Schacht abseilen, wo er eine geheime Botschaft bekam: Beim folgenden Quiz soll er dafür sorgen, dass er und seine Mitstreiter die Prüfung nicht schaffen. In einem Atombunker führte er Costa und Werner geschickt auf die falsche Fährte, die keine Frage richtig beantworten konnten.

Die Nacht mussten die Stars im ungemütlichen Keller des Bunkers verbringen und durften keine Geräusche über 50 Dezibel erzeugen. Als natürlich recht bald der Alarm losging, musste Costa unter dröhnender Musik und Strobo-Licht ein stabiles Kartenhaus bauen, um die nervigen Sirenen wieder auszuschalten - mit Erfolg. Der letzte Außeneinsatz glückte ebenfalls: Fünf Minuten hatten die drei Leidensgenossen Zeit, um den Bunker mit seinen verwinkelten Gängen zu verlassen.

Die Studio-Prüfung

Im Studio mussten die Kandidaten dann am Ende der Show die Abschlussprüfung überstehen. Alle drei wurden dafür in gläserne Kabinen gesperrt und mit Fragen aus ihrer eigenen Dschungelcamp-Staffel bombardiert. Bei falschen Antworten wurden alle mit ekligem Jauche-Schleim überschüttet. Immerhin zwei Fragen konnten die Promis richtig beantworten, nicht gerade eine gute Ausbeute.