ENTERTAINMENT
04/07/2015 04:18 CEST | Aktualisiert 04/07/2016 07:12 CEST

Richard Gere legt sich wieder mit China an

Richard Gere
Andy Kropa /Invision/AP
Richard Gere

Richard Gere (65, "Hachiko") hätte am Freitag eigentlich allen Grund zur Freude gehabt: Beim Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary erhielt er einen Preis für sein Lebenswerk. Doch statt der üblichen harmlosen Dankesworte, hielt Gere eine Anti-China-Rede. GEre kritisierte nicht nur China, sondern verband seine Kritik an der Weltmacht - und Politikern in aller Welt, die dem Land seiner Ansicht nach in heiklen Fragen zu wenig Paroli bieten.

Denn Gere erinnerte das Publikum an den bevorstehenden 80. Geburtstag des Dalai Lama am Montag und beglückwünschte Tschechien zu seinem Ex-Präsidenten Vaclav Havel (1936-2011), wie "variety.com" berichtet. Es sei "außerordentlich", dass Havel den Dalai Lama einst nach Tschechien eingeladen habe, als eines von wenigen Ländern in einer Welt, "die zur Zeit fast vollständig von Chinas kommunistischer Regierung kontrolliert wird".

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Gere ist Buddhist und engagiert sich seit langem für Tibet, das unter chinesischer Verwaltung steht. In China gilt er als "persona non grata", seit er 1993 bei den Academy Awards die Tibet-Politik des Landes heftig kritisierte.

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