WIRTSCHAFT
01/07/2015 11:00 CEST | Aktualisiert 14/07/2015 05:55 CEST

Studenten wollen nicht auf Kinder verzichten

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Studenten wollen nicht auf Kinder verzichten

Akademiker in Deutschland haben wieder Lust auf Kinder. Das hat zumindest eine Umfrage unter 1.742 Studenten ergeben, die im Auftrag des Personaldienstleisters "univativ" durchgeführt wurde. Demnach würde die Mehrheit der Studenten für ihren Traumjob nicht auf Kinder verzichten.

Die Mehrheit der Befragten (70 Prozent) hatten dabei bereits konkrete Vorstellungen, wann sie Kinder planen. Der Großteil (37 Prozent) würde gerne nach ein paar Jahren Berufstätigkeit Kinder bekommen. Acht Prozent der befragten Studenten sagte, Kinder nach der Probezeit bekommen zu wollen. Sieben Prozent planen Kinder direkt nach ihrem Abschluss. Während des Studiums denken lediglich zwei Prozent der Studenten über Kinder nach.

Positive Nachricht für die Politik

Die Politik dürfte sich über diese Nachricht freuen. Belegt Deutschland doch einen der letzten Plätze im weltweiten Vergleich der Geburtenraten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht dabei auf oberster Agenda.

Doch ob die befragten Studenten sich später tatsächlich für Kinder entscheiden, bleibt fraglich. Denn immerhin fürchten sich 25 Prozent der befragten Frauen vor einem Karriereknick. Ausgeprägt sind auch Sorgen vor einer fehlenden Kinderbetreuung. Die Männer hingegen fürchten sich am meisten vor finanziellen Einbußen.

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ElterngeldPlus als wichtiger Schritt

Das am 1. Juli eingeführte ElterngeldPlus könnte ein weiterer Schritt in Richtung flexibler Arbeitszeitmodelle sein. "Das ElterngeldPlus unterstützt Väter und Mütter, die gemeinsam für ihre Familie da sein möchten und trotzdem berufstätig sein wollen", sagte Familienministerin Manuela Schwesig.

Gegenüber dem bisherigen Elterngeld von maximal 14 Monaten können Väter und Mütter den Zeitraum des Bezugs verdoppeln, wenn sie einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Außerdem wird das ElterngeldPlus noch vier Monate länger gezahlt, wenn Vater und Mutter in dieser Zeit beide zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche arbeiten.

Mit Material von dpa

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