LIFE
02/06/2015 15:10 CEST | Aktualisiert 03/06/2015 04:41 CEST

11 Facebook-User, die jeder kennt

11 Facebook-User, die jeder kennt
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11 Facebook-User, die jeder kennt

Dass Facebook nicht immer lustig und unterhaltsam ist, weiß wohl jeder. Oftmals ist man von diesem einen Freund so genervt, dass man sich ernsthaft überlegt seinen Account zu löschen oder ihm die Facebook-Freundschaft zu kündigen. Jeder von Euch hat mindestens einen dieser Facebook-Freunde in seiner Liste:

1. Die Moralapostel

Sie sind sehr aufbrausend und meist Rudeltiere. Sie kommentieren unter Beiträgen großer Tageszeitungen, wenn sie es wagen über unterhaltsame Themen zu berichten. Es steht außer Frage, dass diese Themen nicht so wichtig sind wie die Flüchtlingsmisere, der IS-Terror oder Grexit.

Trotzdem glauben sie, das klarstellen zu müssen, damit es auch ALLE verstehen. Gern sagen sie Sätze wie: „Jeden Tag verhungern Tausende von Menschen auf der Welt und ihr habt nichts Besseres, über das man berichten kann? Traurig.“ Und wo ein Moralapostel ist, da sind noch viel mehr.

2. Der Kampf-Markierer

Oberhammermegalustiges Video? Interessanter Artikel? Tiefgründiges Zitat? Egal, was sie bei Facebook posten - Hauptsache, sie können möglichst viele Freunde in den Kommentaren markieren. Und es gibt ein Problem: Antwortest du einmal auf eine dieser Markierungen, dann hast du täglich 384 solcher Markierungen in deinen Neuigkeiten und kannst dich vor lauter Katzenvideos gar nicht mehr retten.

3. Der „Guckt alle raus – es schneit endlich“-Poster

Bedarf keinerlei Erklärung.

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4. Der Sport-Liveticker

Egal ob Fußball, Bodenturnen, Rasenhalma oder das Synchronschwimm-Finale der Herren – dank dem Sport-Poster brauchst du weder Sportschau noch Sport Bild. Er hält dich immer auf dem neuesten Stand. Jedes Tor, jeder Freistoß, jedes Foul – alles postet er sofort.

5. Der Ich-koche-nur-für-das-Foto-Poser

Er stellt sich für vier Stunden in die Küche und zaubert Entenbrust im Dialog mit einer Himbeer-Vinaigrette, um das Arrangement dann auszuleuchten und zu fotografieren. Natürlich gelingt das perfekte Foto nicht beim ersten Versuch. deshalb muss er 84.397 Fotos machen, den Filter sorgfältig ausgewählen und dann endlich das Foto posten. Es gibt nur ein Problem – das Essen ist jetzt halt kalt.

6. Der Lurker (engl. „Schleicher“)

Das ist eine eher scheue und introvertierte Art von Facebook-Nutzer. Er schleicht wie ein Geist durch die Untiefen der sozialen Netzwerke. Nie oder nur ganz selten gibt der Lurker etwas von sich, teilweise wird seine Existenz wie bei Bigfoot, Nessi oder dem Yeti sogar geleugnet. Einzig durch vereinzeltes Liken von Beiträgen bestätigt er seine Aktivität und ist selbst stets bestens informiert, ohne selbst etwas zum Informationsfluss beizutragen.

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7. Der Wedding-Planner

Jeder Post hat das gleiche Thema: Wie ein Boxpromoter bewirbt dieser User seine eigene Beziehung.

„Ryan-Gosling-Filmabend mit der Süßen“

„Ich vermisse dich jetzt schon“

„Liebe ist, wenn treu sein Spaß macht.“

Und so geht das den ganzen Tag. Jeden Tag. Bis es eine neue „Liebe meines Lebens“ gibt.

8. Das Feierbiest

Am kommenden Freitag fliegt wieder das Dach in der Dorfdisko von Niederorla weg? Na, wenn das nicht mal ein Grund ist, seine komplette Freundesliste zu der Veranstaltung einzuladen und auf dem Veranstaltungsflyer zu verlinken. Das gleiche gilt natürlich für den Rummel in Hamm und das Kirschblütenfest in Setzelbach. Du bekommst jede Woche Einladungen vom Feierbiest.

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9. Der Ich-habe-Angst-um-meine-Privatsphäre-Typ

Eigentlich will er gar kein Facebook haben – aber aus Gruppenzwang hat er sich einen Account zugelegt. Aber den soll man ja nicht so einfach finden. Deshalb wird natürlich nicht der richtige und komplette Name angezeigt. Die ausgefuchstesten User lassen einfach die Vokale aus ihrem Namen und so wird aus einem „Thomas Böhnke“ mal ganz schnell ein „Thms Bhnk“. Diese Nutzer haben auch oft lustige Tierfotos als Profilbilder, da sie ihr Gesicht nur ungern der breiten Internetgemeinde präsentieren wollen. Ach, wie originell...

10. Der Marathon-Läufer

Täglich beweist er über „Runtastic“, dass er bei seinem 27 Kilometer-Lauf durch die Stadtparks der Großstadt immer schneller wird. Und im Anschluss schwingt er such auch noch auf sein Rennrad, um eben noch kurz 40 Kilometer weg zu radeln. Was für ein Ass.

11. Der „deepe“ Philosoph

Melancholisch, nachdenklich, emotional, einfach „deep“ – all das will der Philosoph sein. Meist nimmt er sich hierfür irgendein „deepes“ Bild - eine lange Straße, eine Welle, einen Sonnenuntergang oder eine Insel – etwas, das seine innere Tiefe zeigt.

Meistens schreibt er ein Zitat dazu, häufig von Bob Marley. Man sieht – die Gedanken des Philosophen sind wirklich...“deep“.

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Video: Achtung! Dieser Trojaner greift Sie direkt bei Facebook an


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