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02/06/2015 13:39 CEST | Aktualisiert 02/06/2015 14:14 CEST

Sächsisches Ministerium verhindert Hissen von Regenbogenfahne

Thinkstock

Hat Sachsen etwa seine Landesfahne verändert? Vor dem Sozialministerium wehte gestern jedenfalls die Regenbogen-Flagge.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) hatte die Fahne mit dem Symbol der Homosexuellen vor ihrem Amtssitz gehisst, musste sie aber auf Anweisung der Staatskanzlei schon nach zwei Stunden wieder einholen.

«Mit dieser Lachnummer positioniert sich Sachsen ein weiteres Mal als bundesweites Schlusslicht in den Fragen der Gleichstellung», erklärte Grünen-Politikerin Eva Jähnigen am Dienstag. Der Umgang mit Köpping sei «politisch unterirdisch».

Als Begründung für das Verbot der Flagge vor dem Ministerium gab die sächsische Regierung eine Verwaltungsvorschrift über die Beflaggung im Freistaat an. Köpping wollte mit der Aktion ihre Solidarität mit dem Christopher Street Day bekunden, der an diesem Wochenende in Dresden stattfindet.

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