POLITIK
04/05/2015 03:50 CEST | Aktualisiert 04/05/2015 03:56 CEST

Varoufakis' Vater: Politiker sind neidisch auf meinen Sohn

Getty

Er polarisiert, er provoziert und er treibt seine Verhandlungspartner zur Weißglut: Der griechische Finanzminister Janis Varoufakis steht wahrscheinlich wie kein Zweiter für die Isolation Griechenlands in Europa.

In den Verhandlungen mit der Eurogruppe bietet Varoufakis Griechenlands Gläubigern erbittert die Stirn. Nicht nur, dass er dadurch die wirtschaftliche Rettung seines Landes riskiert. Er macht sich auch persönlich unbeliebt bei den ausländischen Staatschefs und Finanzministern.

Varoufakis bei Frauen hoch im Kurs?

Eine ganz eigene Erklärung dafür hat jemand, der Varoufakis ganz genau kennt: sein Vater, Giorgos Varoufakis, 90 Jahre alt.

Im Interview mit der griechischen Zeitung "Ethnos" sagte Varoufakis senior jetzt, dass ausländische Amtskollegen seinen Sohn herabsetzen wollten, weil sie neidisch auf ihn seien.

Janis Varoufakis sei "kompetent" und "nicht wie sie". Deshalb werde er angegriffen. So sieht es sein Vater.

Geht es nach ihm, so steht sein Sohn auch bei allen Frauen hoch im Kurs. Die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, habe ihn wirklich gern – "so wie übrigens alle Frauen in Europa und in Griechenland", sagte Giorgos Varoufakis.

Der 90-Jährige war früher selbst in der Politik engagiert, kämpfte als Kommunist im Griechischen Bürgerkrieg und verbrachte Jahre als Gefangener im Exil. Er selbst bezeichnet sich als Revolutionär.


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Video: Schluss mit den Ablenkungsmanövern: Herr Varoufakis, arbeiten Sie endlich!


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