POLITIK
04/05/2015 03:16 CEST | Aktualisiert 04/05/2015 03:23 CEST

Flüchtlinge: Handwerks-Präsident fordert "Ausbildung mit Anschlussbeschäftigung"

Getty

Handwerks-Präsident Hans Peter Wollseifer hat Änderungen beim deutschen Bleiberecht für Flüchtlinge gefordert, damit Betriebe diese als Lehrlinge einstellen können.

"Wir müssen uns um die kümmern, die schon hier sind, aber auch um die, die neu hier nach Deutschland kommen", sagte Wollseifer dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Die können wir nicht monatelang in einer Wohnung sitzen lassen. Flüchtling ist kein Beruf."

Viele Betriebe bildeten bereits Flüchtlinge aus, allerdings ohne Rechtssicherheit. Sie müssten immer damit rechnen, dass der Azubi abgeschoben werde. Wollseifer forderte einen belastbaren Rechtsrahmen. "Die Maxime muss lauten: Drei Jahre Ausbildung mit Anschlussbeschäftigung", sagte er.


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