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03/05/2015 09:01 CEST

Acht Tage nach Himalaya-Erdbeben: Drei Menschen lebendig aus Trümmern geborgen

Acht Tage nach dem Erdbeben konnten drei Menschen lebend aus Trümmern geborgen werden
dpa
Acht Tage nach dem Erdbeben konnten drei Menschen lebend aus Trümmern geborgen werden

Acht Tage nach der Erdbeben-Katastrophe in Nepal sind drei Menschen lebend aus den Trümmern geborgen worden. Das geht aus dpa-Berichten hervor. Es seien zwei Frauen und ein Mann von Soldaten und Polizisten gerettet worden.

Zwei von ihnen hätten unter den Überresten ihres Lehmhauses im Dorf Kerabari im Distrikt Sindhupalchowk gelegen. Einer sei in der Nähe von einem Erdrutsch erfasst und begraben worden.

Regierung erklärte am Samstag, es gebe kaum noch Hoffnung auf Überlebende

Zuletzt waren am Donnerstag ein 18-Jähriger sowie eine junge Frau gerettet worden. Sie hatten jeweils unter zusammengefallenen Häusern in der Hauptstadt Kathmandu gelegen. Die Regierung Nepals hatte am Samstag erklärt, es gebe quasi keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden.

Deswegen sollten sich alle verfügbaren Kräfte auf die Verteilung von Zelten, Nahrungsmitteln und Wasser konzentrieren. Am Sonntag bestätigte Innenministeriumssprecher Laxmi Dhakal die an ein Wunder grenzende Rettung der drei Verschütteten.

Mehr als 7100 Tote

Das Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 hatte am Samstag vor einer Woche den Himalaya erschüttert. Die Zahl der Toten in den betroffenen Ländern Nepal, Indien und China liegt inzwischen bei mehr als 7100.

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