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02/05/2015 13:05 CEST | Aktualisiert 13/06/2015 06:29 CEST

Dieser Amerikaner arbeitet seit 25 Jahren in der Höhle. Was er da macht, ist einfach wunderbar

Ra Paulette in seinem Reich
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Ra Paulette in seinem Reich

Seit 25 Jahren wandert Ra Paulette nur zusammen mit seinem Hund durch die Wüsten New Mexikos. Dort, in der gottverlassenen Einsamkeit des Wilden Westens, gräbt der Land-Art-Künstler riesige Höhlen in die Erde.

Es sind grandiose unterirdische Paläste, die der 68-jährige in Handarbeit nur mit Spitzhacke und Schaufel in den Sandsteinboden gräbt. An einer dieser Höhlen arbeitet er bisweilen mehrere Jahre lang.

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Paulette ist weder Architekt noch Ingenieur, er ist ein Mann, der hier, in der dünn besiedelten Einöde seine Bestimmung gefunden hat. "Ich würde mich nicht als besessen bezeichnen. Ich habe nur das gefunden, was mir die größte Freude bereitet. Und wenn du etwas machst, was du liebst, willst du es jeden Tag machen", erklärt er im Gespräch mit dem Fernsehsender "CBS" .

Jede Höhle ist einzigartig

Jede seiner Höhlen ist einzigartig. Es sind lichtdurchflutete Säulenhallen mit unterschiedlich verzierten, glattgeschliffenen Wänden. Manche von ihnen verfügen sogar über Strom, dort kann man für wenig Geld übernachten.

Paulette sieht sich selbst als einen Zauberer, der mit dem Raum spielt und mit den Gegebenheiten der Natur magische Dinge vollbringt. Jeder, der seine Höhlen betritt, würde automatisch glücklich werden: "Ich nenne das den Höhleneffekt. Die einhüllende Architektur, die ungewohnten Perspektiven und das verwunschene Licht erzeugen erst Verwunderung und dann ein tiefes Gefühl von Seligkeit."

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