POLITIK
01/05/2015 09:43 CEST | Aktualisiert 01/05/2015 10:04 CEST

Rechtsextreme attackieren Kundgebung zum 1. Mai

dpa
Teilnehmer einer Mai-Kundgebung werden in Weimar von Rechtsextremisten bedrängt, Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD, Mitte blaues Sakko) geht dazwischen.

Eine Gruppe Rechtsextremer hat eine Kundgebung von Gewerkschaften und Parteien anlässlich des Tags der Arbeit in Weimar attackiert.

Die Angreifer bedrängten auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider, der gerade eine Rede halten wollte. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, die Rechten hätten dem Politiker das Mikrofon entrissen und rechtsradikale Parolen gerufen. Schneider selbst twitterte:

Schneider sagte "Spiege Online", 40 bis 50 schwarz gekleidete junge Menschen seien mit Plakaten mit der Aufschrift "DGB = Arbeiterverräter" aufgetaucht, hätten nach dem Mikrofon gegriffen und Parolen gebrüllt. Es sei zu Rangeleien gekommen. Erst als die Veranstalter den Strom abgestellt hätten, seien die Angreifer verschwunden.

Laut Polizei wurden 15 Menschen verletzt. Die Polizei sprach von 29 Festnahmen.

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