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03/04/2015 07:32 CEST | Aktualisiert 03/04/2015 08:03 CEST

Germanwings-Absturz: Zweite Blackbox bestätigt Absturz-Absicht von Andreas L.

Zweite Blackbox bestätigt Absturz-Absicht von Andreas L.
dpa
Zweite Blackbox bestätigt Absturz-Absicht von Andreas L.

Eine erste Auswertung des zweiten Flugschreibers hat bestätigt, dass der Copilot das Germanwings-Flugzeug bewusst in den Sinkflug brachte.

Der Autopilot sei von dem Anwesenden im Cockpit so eingestellt worden, dass die Maschine auf 100 Fuß sinkt, teilte die französische Untersuchungsbehörde Bea am Freitag mit.

Während des Sinkflugs sei zudem mehrfach die Geschwindigkeit der Airbus-Maschine mit insgesamt 150 Menschen an Bord erhöht worden.

Eine Auswertung des schon am Tag des Absturzes in den Alpen gefundenen Stimmrekorders hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Marseille bereits ergeben, dass Copilot Andreas L. zum Zeitpunkt des Absturzes am 24. März allein im Cockpit war.

Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich der Copilot im Internet nach Suizid-Möglichkeiten und Infos über die Sicherheit von Cockpittüren erkundigt hatte. Das ergab die Auswertung eines Tablets, das in der Düsseldorfer Wohnung des Copiloten gefunden wurde.

tof/dpa/AP

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