POLITIK
02/04/2015 11:07 CEST

UNO-Studie: Mehr als 25.000 Islamisten kämpfen weltweit für den Dschihad

UNO-Studie: Mehr als 25.000 Islamisten kämpfen weltweit für den Dschihad
UNO-Studie: Mehr als 25.000 Islamisten kämpfen wel
UNO-Studie: Mehr als 25.000 Islamisten kämpfen weltweit für den Dschihad

Laut einer Uno Studie sollen sich mehr als 25.0000 Kämpfer aus mehr als hundert Ländern islamistischen Terrornetzwerken angeschlossen haben. „Die Zahl der ausländischen Kämpfer ist so hoch wie nie“, heißt es in der Studie.

Die meisten dieser Gotteskrieger hätten sich demnach Al-Kaida Ablegern, wie etwa der Al-Nusra Front, oder dem IS im Irak oder in Syrien angeschlossen.

Warnung vor den Heimkehrern

Militärische Niederlagen der Dschihaddisten könnten demnach zur Folge haben, dass sich gewaltbereite Terroristen über die ganze Welt verteilen würden: Ein akutes Problem für die Sicherheitsbehörden, für das es laut UN-Experten „keine einfache Lösung gebe“. Viele dieser Rückkehrer seien zudem von ihren Kriegserlebnissen traumatisiert und würden psychologische Hilfe benötigen.

Doch nicht nur Syrien oder der Irak kommen als Ziel für die Gotteskrieger in Frage: Die UN-Studie geht davon aus, dass alleine in Afghanistan 6500 Ausländer auf Seiten islamischer Extremisten kämpfen. Hunderte Dschihaddisten hätte es zudem nach Pakistan, in den Jemen, in die Sahelzone oder auf die Philippinen verschlagen. Ein Großteil der Kämpfer stammt aus Russland, Frankreich oder Nordafrika.

Die Uno empfiehlt den Sicherheitsbehörden, potenzielle Islamisten genauestens im Auge zu behalten. Als positives Beispiel nennt die Organisation die Watch-List in der Türkei, gilt das Land doch als Transitland für Gotteskrieger, die sich in Syrien oder dem Irak dem Kampf gegen den Dschihad anschließen möchten.

mit Material von AP

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