02/03/2015 04:21 CET | Aktualisiert 19/11/2015 04:48 CET

Kaum zu glauben: So pflegten Frauen damals ihre Schönheit

hanker81/iStock/Thinkstock

Immer wieder spannend, wie unterschiedlich die Vorstellungen von perfektem Aussehen heute sein können. Denn Schönheit liegt ja bekanntlich stets im Auge des Betrachters. Doch wie haben es Kleopatra & Co. zu ihrer Zeit eigentlich geschafft, die Menschen zu verzaubern?

1. Mehr war mehr im alten Ägypten

kleopatra

Bereits im alten Ägypten hatte die äußerliche Erscheinung einen besonders hohen Stellenwert, denn sie gab einen tiefen Einblick in die Seele des Menschen. Um den Göttern ähnlicher und damit näher zu sein, verliehen Frauen und Männer ihrer Optik mit kleinen Tricks und Kniffen den letzten Schliff. Neben der extremen Körperpflege durch das Waschen mit sodareichem Wasser und dem Kauen von gut riechenden Kräutern war auch auffällige Schminke sehr beliebt. Zu Pulver verarbeitet und mit Tierfett oder pflanzlichen Zutaten gemischt, wurden Erze zu schwarzem Kajal oder grünem Lidschatten verarbeitet. Cremes aus Honig, Moschus oder Myrrhe verstaute man schließlich für den praktischeren Gebrauch in Pflanzenstängeln zum Ausdrücken.

Männer zeigten sich mit ausgefallenen Rasuren und trugen bei schlechtem Haarwuchs auch schon mal künstlich angefertigte Bärte. Sie liebten wie die Frauen vor allem Perücken, die meist aus Menschenhaar angefertigt und für einen besseren Halt vorab in flüssiges Bienenwachs getaucht wurden. Auch bei der Herstellung von Schmuck setzte man Menschenhaar häufig als Material ein.

Die Verwendung rein natürlicher Zutaten sollte nicht nur die Falten der Damen reduzieren, sondern auch Hautkrankheiten vorbeugen. So war es Gang und Gebe, dass auch der Mann gern tiefer in die Schminkschatulle griff.

2. Betörende Düfte in der Antike

antike junge frau

Während die Römer den Begriff des „Parfums“ prägten (abgeleitet vom lateinischen „per“ und „fumum“, was soviel wie „durch den Rauch“ bedeutet), stammt die „Kosmetik“ letztlich von den Griechen ab (das Verb "κοσμέω", heißt übersetzt "schmücken“, "ordnen"). Sie liebten es, jegliche Schminke und Salben zu parfümieren und verzauberten ihr Umfeld so mit prunkvollem Aussehen und betörenden Düften zugleich. Für die hübsche Griechin hieß es in Sachen Make-Up „je heller, desto besser“, denn eine blasse Hautfarbe stand für Eleganz und hohes Prestige. Die griechische Dame nahm mit Vorliebe ein ausgiebiges Bad in Milch und Früchten, die Römer ließen schließlich sogar Düfte, Schminke und Perücken aus dem Ausland importieren. In der Antike zählte Kosmetik jedoch an erster Stelle zu einem der wichtigsten Bestandteile der Medizin und diente somit nicht nur der äußerlichen Schönheit. Die heute gut bekannte „Coldcream“ zur Pflege trockener und strapazierter Haut bekam ihren Namen zu jener Zeit vom römischen Arzt „Galenus“, der zur Herstellung Bienenwachs und Olivenöl mit Rosenwasser vermischte.

3. Gespenstische Blässe im Mittelalter

gespenstige blässe

Nachdem die geschminkte Frau im frühen Christentum und Mittelalter schnell als heidnisch verpönt wurde, erlebten Puder, Parfum und Perücken in der Renaissance ihr großes Comeback. Als Gesichtsfarbe trug Frau gern „Bleiweiß“, da sie so unverkennbar aus gutem Hause kam und ein hohes Ansehen genießen konnte. Was sie dabei meist nicht wusste war, dass die hierfür eingesetzten Stoffe hochgradig giftig waren. Auch zum Betonen von Lippen und Wangen wurden stark giftige Mittel wir „Zinnober“ verwendet. Sowohl Frauen als auch Männer halfen außerdem gern mit höchst ungewöhnlichen Frisuren aus Kunsthaar nach. Rezepte für Cremes & Co., von den Ägyptern übernommen und hier und da ein wenig verbessert, sollten neben optischen und medizinischen Zwecken auch als sexuelles „Werkzeug“ dienen. Erst mit dem 18.Jahrhundert nahm der seltsame Kult ein Ende, unangenehme Körpergerüche nicht durch Waschen sondern mit stark duftender Schminke einfach zu überdecken.

4. Der moderne Lippenstift wird geboren

rote lippen

Im Zuge der Industriellen Revolution konnten kosmetische Artikel schließlich vermehrt produziert werden und waren somit für fast jedermann erschwinglich. Praktische Dinge wie die Seife gerieten immer mehr in Umlauf, das Deo zählte mehr und mehr zu den beliebtesten Helferlein, auch wenn es damals meist aus Ammoniak hergestellt wurde und somit besonders schädlich für die Gesundheit war. 1883 erblickte schließlich der erste moderne Lippenstift das Licht der Welt. Anders als womöglich vermutet war dieser nicht nur aufgrund seines sehr hohen Preises, sondern vor allem durch die anfänglich sehr große Skepsis der Frauen nicht besonders gefragt. Damals noch aus Rizinusöl, Bienenwachs und Hirschtalg hergestellt, ist der rote Kussmund seit Beginn des 20.Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken.

5. Es kann so einfach sein

barbor

Heute gibt es kosmetische Produkte, die im perfekten Einklang von Wissenschaft und Natur unseren Körper mit all dem versorgen, was er wirklich braucht. Der Entwicklung sei Dank ist die optimale Pflege auch im stressigsten Alltag überall und jederzeit möglich. Mit nachhaltig hergestellter Kosmetik kann die moderne Frau so mit reinem Gewissen der Haut etwas Gutes tun und ohne großen Aufwand den Look zum Strahlen bringen.

Beauty- Experten wie Babor machen es vor und bieten mit praktischen Abonnements eine einfache Lösung. In Form von 5-Wochen Kur-Packungen, die perfekt aufeinander abgestimmte Schönheitsfluids enthalten, flattern die kleinen Helfer Monat für Monat direkt vor die Haustür und versorgen dank hochdosierter und optimal verträglicher Wirkstoffe jeden Hauttyp mit sofort sichtbaren Effekten.

Photo galleryBABOR See Gallery