WIRTSCHAFT
02/03/2015 13:51 CET | Aktualisiert 02/03/2015 13:52 CET

Die klassische Mafia stirbt aus - doch das ist keine gute Nachricht

Immer mehr individuelle kriminelle Unternehmer: Die klassische Mafia stirbt aus
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Immer mehr individuelle kriminelle Unternehmer: Die klassische Mafia stirbt aus

Sie betrügen, fälschen und stehlen - doch anders als früher. Eine neue Europol-Studie prophezeit das Aussterben der klassischen Mafia-Strukturen.

Stattdessen werden vermehrt Einzeltäter aktiv: "Diese Leute bieten ihr Wissen, Können und ihre Erfahrung als Teil eines Business-Modells an: Verbrechen als Dienstleistung", erklärte die Leiterin der Studie, Tamara Schotte.

Individuelle kriminelle Unternehmer können besonders über das Internet anonym betrügen, fälschen, stehlen und weltweit illegalen Handel betreiben - ohne selbst den Tatort zu betreten.

Vorbild Cybercrime

Was bereits Realität beim Cybercrime ist, wird sich dem Bericht zufolge auch auf Drogenhandel, illegale Einwanderung und Produktfälschungen ausdehnen. Persönliche Daten, Elektro-Müll und Grundstoffe würden immer mehr zur lukrativen Ware für Kriminelle.

"Das organisierte Verbrechen ist dynamisch und anpassungsfähig", erklärte Europol-Direktor Rob Wainwright. "Justiz und Polizeikräfte in der EU müssen sich darauf einstellen."

kwi/dpa

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