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05/01/2016 08:00 CET | Aktualisiert 05/01/2016 09:06 CET

Diese 5 Tipps sollte jeder junge Drehbuchautor beherzigen

Actor reading the screenplay and making a face while practicing.
selimaksan via Getty Images
Actor reading the screenplay and making a face while practicing.

Es war einmal, an einem Ort und dann passierte dies. Sehr simpel, aber so sieht es aus: Das Grundgerüst einer Geschichte. Doch einfach zu schreiben, sind Geschichten noch lange nicht. Das weiß jeder, der schon einmal dachte, er hätte eine Geschichte im Kopf und dann.... und dann.... zerkrümelt sie einem in den Händen.

Das kennen auch erfolgreiche Drehbuchautoren. Aber sie kennen eben auch Tipps und Tricks, wie richtig gute Geschichten geschrieben werden. Wir haben euch 5 davon zusammengestellt:

1) Ihr müsst eure eigenen Erlebnisse hinter euch lassen

Beau Willimon (u.a. House of Cards) bringt es auf den Punkt: "Was ist schreiben schon anders als der Versuch, sich in die Köpfe anderer Menschen hineinzudenken? Wir sind alle begrenzt durch unsere eigenen Erlebnisse, klar. Aber beim Schreiben müssen wir diese Grenzen überwinden und das Universelle in diesen Erlebnissen suchen."

2) Drama, Baby!

Nick Hornby (u.a. About a Boy) ist sich sicher: "Klar, man kann auch Situationen mit nur einer Person beschreiben, aber für mich geht es immer um Drama. Ihr nehmt euren Charakter und stellt ihn in einen Raum mit anderen Personen. Was dann passiert, wird ihn besser beschreiben, als ihr es sonst könntet."

3) Strengt euch an.

Nancy Meyers (u.a. Private Benjamin) spricht das scheinbar Offensichtlichste an: "Ihr müsst wirklich hart arbeiten." Viele junge Autoren würden sich auf der Gewissheit ausruhen, sowieso noch Feedback zu ihren Szenen zu erhalten. Das sei falsch. Jede Szene sollte von Anfang an so gut wie möglich sein. Schließlich würde jedes Skript nur einmal gelesen: Diese Chance dürfte man nicht auslassen.

4) Lacht! Weint!

"Wie könnt ihr erwarten, dass euere Charaktere lachen, wenn ihr es nicht tut? Wie können sie weinen, wenn ihr beim Schreiben nicht weinen musstet?" Jimmy McGovern (u.a. Hillsborough) empfiehlt: "Nehmt diese Emotionen, verbindet sie mit Leidenschaft und Energie und es kann losgehen!"

5) Du musst wissen, was passieren wird!

Billy Wilder (u.a. Some like it hot) hat viele anschauliche Tipps gegeben, aber dieser scheint in seiner Direktheit fast zu offensichtlich, daher sei er nochmal wiederholt: "Know where you're going."

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