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24/11/2014 07:16 CET | Aktualisiert 14/10/2015 07:31 CEST

10 kreative Kindernamen, die in Deutschland abgelehnt wurden

Thinkstock.com
Kuriose Babynamen, die in Deutschland abgelehnt wurden

Blue Ivy Carter, North West oder Rocket Ayer Williams - amerikanische Kinder, insbesondere Promi-Kinder, fallen gerne mit ihren außergewöhnlichen Namen auf.

Während es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch bei der kreativen Namensgebung keine Grenzen zu geben scheint, wird in Deutschland doch etwas penibler ausgesiebt, was auf einer Geburtsurkunde stehen darf - und was nicht.

Doch auch bei uns werden die Richtlinien der Namensgebung immer lockerer. Heute würden kaum noch Namen abgelehnt, bestätigt das Standesamt in Berlin Neukölln der Huffington Post. "Letztens hat einer sein Kind "Berlin" genannt. So etwas ging vor ein paar Jahren noch nicht", erklärte die Frau am Telefon.

Dennoch gibt es einige Namen, die der Staat verboten hat. Ob das nun eine gute Entscheidung war oder nicht - entscheiden Sie besser selbst.

1. Pfefferminza

Eine tiefe Liebe zu Pipi Langstrumpf oder zu der erfrischenden Pflanze? Die Eltern der potenziellen "Pfefferminza" durften mit dem Namen ihres Kindes nichts von beidem zum Ausdruck bringen.

2. Borussia

Und was, wenn es ein Bayern-Fan wird?

3. Junge

Junge! Was für ein Talent! Ein Name, der sich anhört, als wären die Leute immer freudig beeindruckt wenn sie von ihm sprechen - es gibt Schlechteres!

4. Störenfried

Diese Eltern hatten entweder extrem viel Humor, oder eine gewisse Vorahnung. Glücklicherweise (oder bedauernswerterweise) wurde Störenfried abgelehnt.

5. Lenin

Es ist ja schön, wenn Sie eine politische Meinung haben - aber jeder sollte seine Meinung doch selber bilden dürfen, oder?

6. Schnucki

Ohne Worte.

7. Rosenherz

Mit der Abkürzung "Rosie" womöglich?

8. Schröder

Nachnamen, die als Vornamen eingesetzt werden sollen, werden nach wie vor häufig abgelehnt. Es sei denn, die Eltern können beweisen, dass der Name tatsächlich auch als Vorname benutzt wird. So ist zum Beispiel "Maier" in den Niederlanden ein gängiger Vorname - und kann deshalb auch hier als solcher verwendet werden, wie ein Hamburger Gericht einem Elternpaar 2013 zugestehen musste.

9. Whisky

Äh, ja.

10. Laslo (für ein Mädchen)

Da bleibt Deutschland konsequent. Mädchen haben gefälligst Mädchennamen zu tragen und umgekehrt. Man muss schließlich erkennen können, womit man es hier zu tun hat - zumindest auf dem Papier.


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