NACHRICHTEN
06/10/2014 07:07 CEST

Diese Mutter sprengte sich im Kampf gegen ISIS selbst in die Luft

Nachrichten aus dem Krieg sind immer mit Vorsicht zu genießen. Wer Bilder und Emotionen bestimmt, der hat einen wichtigen Vorteil auf seiner Seite: Das Wohlwollen der Öffentlichkeit.

Die Terrormiliz ISIS hat das verstanden. Deswegen nutzen die Dschihadisten Facebook und Twitter so intensiv wie keine Terrorgruppe zuvor.

Arin Mirkan soll sich geopfert haben

Auch die kurdische Armee, die in Syrien verzweifelt gegen ISIS kämpft, kennt die Macht der Bilder. Deswegen ist folgende Geschichte mit Vorsicht zu genießen - aber wenn sie war ist, dann ist sie so berührend wie schrecklich.

Auf dem Foto sehen wir eine junge Frau, umgeben von zwei Kindern. Ihr Name: Arin Mirkan. Sie soll sich Kampf gegen ISIS geopfert haben und wird deswegen im Netz als Heldin gefeiert.

Mirkan sprengte sich angeblich in der Nähe der umkämpfen Stadt Kobane in die Luft, riss offenbar Dutzende ISIS-Terroristen mit in die Luft, heißt es auf Twitter.

Laut Medienberichten bestätigt die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte einen Vorfall in der Art. Mirkan war angeblich Mitglied der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG). Den Angaben zufolge handelt es sich um den ersten bekannt gewordenen Selbstmordanschlag einer kurdischen Kämpferin gegen das Terrornetzwerk.

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