POLITIK
15/08/2014 06:03 CEST

Kein Witz: AfD braucht Geld - und will demnächst die "DM-Goldmünze" verkaufen

Getty

Klingt wie Satire, ist es aber nicht: Die Alternative für Deutschland (AfD) will noch in diesem Jahr in den Goldhandel einsteigen, um die Parteikasse aufzubessern. Ihrem Markenkern folgend möchte die AfD massivgoldene Eine-Mark-Münzen verkaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die Einnahmen sollen dazu dienen, der AfD Ansprüche aus der staatlichen Parteienförderung zu sichern. „Wenn wir nicht bis zum Jahresende weitere Eigeneinnahmen in Höhe von 2 Mio Euro erzielen, verlieren wir 2 Mio Euro unseres Anspruches auf staatliche Teilfinanzierung und erhalten lediglich eine Auszahlung von rd. 3 Mio Euro“, heißt es in einem Schreiben des Parteivorstandes, das am Donnerstag an alle Parteimitglieder versandt wurde.

Die "DM-Goldmünze"

„Der Bundesvorstand führt deshalb derzeit verschiedene Gespräche über die Möglichkeit, interessierten Bürgern eine Wertanlage in Gold und speziell den Erwerb der einzigen DM-Goldmünze zu ermöglichen“, heißt es in dem Brief weiter. Eine Anfrage an die Bundestagsverwaltung ist demnach ebenfalls schon gestellt worden, um das Vorhaben rechtlich abzusichern.

Auch der Schatzmeister sei bereits beauftragt worden, Kontakt zu einem professionellen Goldhändler aufzunehmen. Um das unternehmerische Risiko klein zu halten, solle nur so viel Gold angekauft werden, wie für die Bearbeitung der vorliegenden Bestellungen benötigt wird.