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29/07/2014 05:15 CEST | Aktualisiert 29/07/2014 06:10 CEST

Smartphone-Rettung ist reiner Irrsinn: 16-Jähriger legt in Meppen einen Teich trocken

Ein Smartphone ist wichtig für Jugendliche. Aber diese Rettung geht wohl zu weit.
thinkstock
Ein Smartphone ist wichtig für Jugendliche. Aber diese Rettung geht wohl zu weit.

Dem Physiker Albert Einstein wird zugeschrieben, folgendes über die menschliche Natur gesagt zu haben: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

Ein kluger Gedanke eines klugen Menschen, der leider all zu wahr ist.

Ein ganz besonderen Beleg für diese These hat nun ein 16-jähriger Junge aus Meppen in Niedersachsen geliefert.

Nachdem sein Smartphone in einem Anglerteich fiel und auf Nimmerwiedersehen in den Untiefen versank, entschloss er sich kurzerhand den Teich in eine Toilette abzupumpen. Die ganzen zwei Millionen Liter.

Idee Nummer 1: Ein Taucher

Wie die "Osnabrücker Neue Zeitung" (NOZ) berichtet, erreichte den Anglerverein "Catch and Kill" zunächst eine außergewöhnliche Anfrage.

Ob man denn nicht einen Taucher engagieren könne, der den Grund ihres Fischteiches nach einem Handy absuchen würde. Ihm sei sein Smartphone nach einem Streit mit anderen Jugendlichen ins Wasser gefallen, erklärte der Jugendliche.

Hans-Hermann Kremer, Pächter und sogenannte Teichvater vom Angelverein „Catch & Kill“, sagte der NOZ: "Ich legte daraufhin auf, denn auf solche abstrusen Aktionen wollte ich mich nicht einlassen.“

Idee Nummer 2: Zwei Elektropumpen

Hätte er doch nur den Taucher engagiert, den der Jugendliche von seiner Mutter bezahlen lassen wollte. Denn als der 16-Jährige keine Unterstützung bekam, entschloss er sich den ganzen Teich einfach trockenzulegen.

Als Kremer einige Tage später an den Anglerteich kam staunte er nicht schlecht. Zwei Stromkabel führten zu zwei Elektropumpen im Wasser. Von den Pumpen ging ein Schlauch auf ein Feld und ein Schlauch in die Toilette des Anglervereins.

Der Norddeutsche Rundfunk berichtet, der Tank der Toilette fasse 1000 Liter und da die Pumpe schon drei Tage lief wurde das Fäkalienauffangbecken komplett geflutet.

Ergebnis: Kein Handy und 4000 Euro Schaden

Die Geschichte endet damit, dass der Jugendliche einen Sachschaden von rund 4000 Euro und einiges Kopfschütteln über soviel "Wahnsinn" verursacht hat.

Ach ja: Das Handy, ein Samsung Galaxy S III, kostet rund 250 Euro und gefunden hat er es anscheinend immer noch nicht.

Auch auf HuffingtonPost.de: Schockierende Studien-Ergebnisse: So Smartphone-süchtig sind Jugendliche

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