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23/07/2014 11:46 CEST | Aktualisiert 23/07/2014 11:52 CEST

Taxi-App Uber: Hamburg erlässt Verbot für mobilen Fahr-Service

Die umstrittene Fahrdienst-App Uber erfreut sich weiterhin größter Beliebtheit. Zumindest bei Kunden.

Der Service des amerikanischen Unternehmens vermittelt Fahrgästen per Smartphone in kurzer Zeit einen privaten Fahrservice - für wenig Geld. Eine ernstzunehmende Alternative zum Taxi.

Und genau deshalb laufen Taxifahrer seit längerem gegen Uber Sturm. Streiks in Großstädten und eine geplante Klage - der Taxiverband fährt schweres Geschütz gegen den Markteindringling auf.

Vorwurf: Uber-Fahrern fehlt nötige Lizenz

Nun könnte er prominente Unterstützung erhalten.

Als erste deutsche Stadt hat Hamburg Uber per einstweiliger Verfügung seinen mobilen Fahrdienst-Service untersagt. Das berichtet das „manager magazin” in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf einen Sprecher der Verkehrsbehörde.

Die Hansestadt hält den Uber Dienst für illegal.

Hintergrund: Wer hierzulande kommerziell Personen befördern will, braucht einen entsprechenden Personenbeförderungsschein. Den haben die meisten Uber-Fahrer aber offenbar nicht.

Bei Verstoß droht hohe Strafe

"Unserer Einschätzung nach handelt es sich deshalb bei dem Dienst Uber Pop eindeutig um nicht genehmigte Personenbeförderungen", sagte ein Behörden-Sprecher der Online-Ausgabe des Magazins.

Wer gegen das vorläufige Verbot verstößt, riskiert eine Strafe von bis zu 1.000 Euro.

Pierre-Dimitri Gore Coty, Europa-Chef von Uber, sagte dem „Manager Magazin” den Dienst in Hamburg innerhalb des rechtlichen Rahmens weiter anbieten zu wollen.

Von Hamburg forderte Gore Coty, dass "die Regularien der Stadt der Smartphone-Ära" angepasst werden müssten.

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