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03/06/2014 08:35 CEST

Achtung, Männer: Stress legt Ihre Spermien lahm

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Dass Männer mit biestigen Frauen früher sterben, ist bereits bekannt. Dass Stress aber auch die Qualität der Spermien beeinflusst, dürfte vielen neu sein.

Laut einer Studie, die im „Journal Fertility and Sterility“ veröffentlicht wurde, gibt es einen Zusammenhang zwischen belastenden Lebensereignissen und der Beweglichkeit, Form und Konzentration von Spermien.

Die Folge könnten Fruchtbarkeitsprobleme sein

„Männer, die sich gestresst fühlen, haben eine niedrigere Konzentration von Spermien im Ejakulat. Außerdem seien die Spermien unförmig und in der Bewegung beeinträchtigt“, sagte Pam Factor-Litvak, Professor an der Columbia University Mailman School of Public Health, in einer Erklärung. „Diese Defizite können mit Fruchtbarkeitsproblemen in Verbindung gebracht werden“, heißt es weiter.

Für die Studie wurden die Samen von 193 Männern im Alter von 38 bis 49 Jahren untersucht. Zusätzlich mussten die Studienteilnehmer Angaben über Ereignisse in ihrem Leben machen, die Stress verursachten und erklären, wie gestresst sie sich fühlten.

Stress in der Arbeit hat keinen Einfluss

Das Ergebnis: Die Forscher fanden einen Zusammenhang zwischen privatem Stress und der Samenqualität. Das Erstaunliche: Hohe Belastung in der Arbeit hatte der Studie zufolge allerdings keine Auswirkungen auf die Spermien.

Mögliche Gründe sehen die Forscher in oxidativem Stress, einer Stoffwechsellage, die durch den Abbau von Stresshormonen ausgelöst werden kann. Außerdem können auch die Hormone Glucocorticoide, die durch hohe Belastungen vermehrt ausgeschüttet werden, Einfluss auf die Produktion von Spermien haben.

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