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18/05/2014 04:35 CEST | Aktualisiert 18/05/2014 04:35 CEST

Zu schön, um wahr zu sein: Fortschritte beim Pannen-Flughafen BER

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Das klingt zu schön, um wahr zu sein: Beim Umbau der beanstandeten Brandschutzanlage des Berliner Großflughafens BER gibt es offenbar erstmals Fortschritte.

Inzwischen existiert ein Bauplan für die Anlage 14 im Hauptgebäude, die von Mitarbeitern „das Monster“ genannt wird. BER-Flughafenchef Hartmut Mehdorn sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": „Die Flughafengesellschaft hat jetzt beschlossen: Die zentrale Entrauchungsanlage im Hauptterminal wird in drei Teile aufgeteilt.“

Ursprünglich sollte die Anlage im Brandfall gleich alle sechs Stockwerke entrauchen. Nun werden beide Obergeschosse sowie Keller und Lager durch kleinere Anlagen separat versorgt.

Auf die Entscheidung zur Aufteilung hatten die derzeit 25 Umbautechniker von Siemens seit Monaten gewartet. Sie können jetzt damit beginnen, 90 Kilometer Kabel für die neue Steuerungstechnik zu verlegen. Mehdorn betonte; „Wir kommen Schritt für Schritt voran.“

Der Berliner Großflughafen sollte zunächst im Juni 2012 eröffnet werden. Hauptgrund für die Terminverschiebung waren damals Probleme mit dem Brandschutz. Ein neuer Eröffnungstermin steht bislang nicht fest.

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