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07/05/2014 11:04 CEST | Aktualisiert 25/05/2015 13:30 CEST

"Hört auf, Frauen zu fördern" - Petition gegen Genderismus

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Werden Männer heute diskriminiert?

Eigentlich wissen doch alle, dass Frauenförderung wichtig und nötig ist. In den vergangenen Jahren hat sich viel zum Positiven verändert.

Ganz anders sieht das eine Gruppe von Wissenschaftlern, die nun eine Petition mit irren Forderungen gestartet hat. Sie verlangen von der Bundesregierung ein Ende der Frauenförderung und Gender-Forschung.

Vergleich mit der DDR

Frauenförderung sei "völlig unnötig", dahinter stehe eine Ideologie "nach dem Vorbild der marxistisch-leninistischen Indoktrination in der DDR". Die Aktion gestartet haben der Männerrechtler Michael Klein und die Soziologin Heike Diefenbach.

Die Petition hat bei Change.org bislang 1.896 Unterstützer, es werden täglich mehr. Unter dem Beitrag: viele gehässige und frustrierte Kommentare von Männern, die sich diskriminiert fühlen. Klein und Diefenbach fordern unter anderem ein Ende von Sexualkunde-Unterricht an Schulen, der über die "biologischen Tatsachen" hinausgingen.

"Jungen werden an Schulen benachteiligt"

Enden soll auch die Mädchenförderung an Schulen, die angeblich dazu geführt habe, dass Jungen im Bildungssystem benachteiligt würden. Der Staat soll Frauen- und Geschlechter-Forschung an Universitäten nicht mehr bezahlen. Außerdem sei es eine Lüge, dass Frauen weniger verdienten als Männer.

Arme, benachteiligte Männer? Unser Mitleid hält sich in Grenzen.

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