LIFE
15/04/2014 15:40 CEST

Büro-Kleidung als Karriere-Killer: Diese 8 Fehler sollten Sie vermeiden

Eine Frage des Stils: Wie kleide ich mich im Büro?
Shutterstock
Eine Frage des Stils: Wie kleide ich mich im Büro?

Mal ehrlich: Glauben Sie noch, dass es im Job nur auf Leistung, Fleiß und Kompetenz ankommt? Karriere machen meistens die Kollegen, die sich am besten verkaufen können. Sie überzeugen durch ihr Auftreten. Dazu gehört auch, sich richtig anzuziehen. Hier sind 8 Fehler, die Sie bei Kleidung im Büro auf keinen Fall machen sollten:

1. Bein(scheibe) zeigen

Ein Frauenbein unter dem Rock kann ein schöner Anblick sein, kein Zweifel. Ein absolutes No-Go ist laut Stilberater Uwe Fenner aber, wenn zwischen schwarzer Hose und schwarzem Schuh bleiche Haut hervorblitze. Er nennt das "Beinscheibe". Stattdessen sollten Frauen in diesem Fall schwarze Socken tragen. Für Männer gelte übrigens: Die Socken müssten mindestens so dunkel sein wie die Hose.

2. Zu gut angezogen sein

In vielen Branchen ist schlampige Kleidung am Arbeitsplatz verpönt, das ist klar. Sie könnten aber auch zu gut angezogen sein, sagt Stilberater Uwe Fenner. "Wenn junge Mitarbeiter neu ins Unternehmen kommen, die sehr auf ihr Äußeres achten, können die anderen das schnell als überstylt empfinden." Sie fordern, dass sich neue Mitarbeiter erst beweisen, bevor sie zu selbstbewusst auftreten.

Teure Designer-Kleidung, exzentrische Accessoires - das könne alteingesessene Kollegen geradezu aggressiv machen. "Wenn der Neue zu perfekt ist, suchen sie dann oft nach Fehlern in anderen Bereichen, zum Beispiel bei der Leistung." Uwe Fenner empfiehlt Berufseinsteigern in konservativen Unternehmen, erst einmal schlichtere Kleidung zu wählen.

3. Zu enge Kleidung

Es sei kaum zu glauben, sagt Fenner, wie viele Frauen und Männer bei der Wahl der Kleidung nicht auf ihre Figur achteten. "Ab einem gewissen Umfang und Alter ist es nicht mehr ratsam, sich in eine knappe Jeans zu zwängen", sagt der Stilberater. Speckrollen, die sich durch den Pullover abzeichnen. Blusen, die so spannen, dass man zwischen den Knöpfen durchsehen kann. Das ist privat peinlich, im Berufsleben umso mehr.

4. Schuhe, Gürtel und Tasche nicht abstimmen

Schwarzer Gürtel zu braunen Schuhen? Geht gar nicht, findet Uwe Fenner. Auch wenn Modezeitschriften mittlerweile kühnere Kombinationen vorstellen, gilt im Beruf die alte Regel: Meist sieht es besser aus, wenn die Farbe der Accessoires abgestimmt ist. Frauen sollten auch die Handtasche im gleichen Ton wählen.

5. Ach ja: Schnallen und Schmuck auch abstimmen

Auch die Schnallen an Gürteln, Schuhen oder Taschen sollten abgestimmt werden. Miteinander und mit dem Schmuck. "Zu goldenen Manschettenknöpfen sollte der Mann zum Beispiel keine Stahluhr tragen", sagt Fenner.

6. Muster mischen

Verschiedene Muster kombinieren? Das dürfen nur Künstler und Exzentriker. (Und nicht mal bei denen sieht das wirklich gut aus.) Bei Anzug und Kostüm gilt: Streifen müssen immer mit einfarbigen Teilen kombiniert werden. "Greifen Sie dazu im besten Fall eine Farbe aus dem Muster auf", sagt Fenner. "Zum Nadelstreifenanzug darf das Hemd nicht auch noch gestreift sein."

7. Ähnliche Farben kombinieren

Die Kardinalsünde: Das Sakko hat fast die gleiche Farbe wie die Hose. FAST. "Ähnliches kombinieren geht nicht", sagt Fenner. "Entweder genau gleich oder gar nicht."

8. Unterwäsche, die sich durch die Kleidung drückt

Bei erschreckend vielen Frauen zeichne sich der BH unter der Kleidung ab, sagt Fenner. Nur eines ist noch schlimmer: Wenn BH-Träger im Hals-Ausschnitt zu sehen sind. Auch Männer-Unterhemden sollten natürlich nicht unter dem Hemd zu erkennen sein.

Photo gallerySo veränderte sich "der perfekte Körper" in den letzten 100 Jahren See Gallery

Auch auf HuffingtonPost.de: 5 Dinge, die man betrunken nicht tun sollte

TOP-BLOGS