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21/01/2014 05:30 CET | Aktualisiert 29/01/2014 05:25 CET

Kritik nach TV-Sendung von Markus Lanz: Online-Petition gestartet

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Markus Lanz steht im Kreuzfeuer der Kritik

Es ist nicht so, dass Kritik an der Arbeit von Markus Lanz etwas vollkommen Neues wäre. Oscar-Preisträger Tom Hanks wünschte sich 2012 nach einer dreistündigen „Wetten, dass..?“-Sendung mit Lanz, dass ihn jemand „da rausgeholt“ hätte. Bei der Mallorca-Ausgabe der Sendung im vergangenen Juni gab es Buhrufe aus dem Publikum. Und im Dezember veröffentlichte der „stern“ eine Umfrage, wonach 56 Prozent der Deutschen den Humor von Markus Lanz auf dem Niveau des Zotenkönigs Fips Asmussen ansiedeln würden.

Nach der verunglückten „Markus Lanz“-Sendung vom vergangenen Donnerstag jedoch wird die Kritik massiver. Medienblogger Stefan Niggemeier attestierte Lanz, dass er im Interview mit der Politikerin Sahra Wagenknecht inhaltlich auf dem Niveau eines Sechsjährigen diskutiert habe, „der als Argumente zweihundert Fleischbällchen in Tomatensoße hat und bereit ist, jedes einzelne abzufeuern.“

Nun gibt es auch eine Petition mit dem Titel „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“. Nutzerin „Maren Müller“ fordert darin den Rausschmiss des Moderators. Bis Dienstagmorgen hatten sich dem Aufruf bereits mehr als 18.000 Menschen angeschlossen. Zur Begründung heißt es: „Unzählige empörte Tweets zeigten bereits während der Sendung, dass viele Zuschauer es leid sind von einem notorisch peinlichen Moderator durch diverse Sendeformate im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk (in dem Falle ZDF) geführt zu werden.“ Derzeit schließen sich der Petition fast im Sekundentakt neue Unterstützer an.

Rechtsverbindlich ist die Petition freilich nicht. Sie kanalisiert derzeit aber die Stimmen von tausenden Unzufriedenen. Bisher hat sich das ZDF nicht zu der Petition geäußert.