POLITIK
08/01/2014 08:18 CET | Aktualisiert 08/01/2014 08:18 CET

US-Botschafter zur NSA-Affäre: Werden Angela Merkel nicht mehr abhören

Der US-Botschafter (Mitte) mit Horst Seehofer und Gerda Hasselfeldt bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth
dpa
Der US-Botschafter (Mitte) mit Horst Seehofer und Gerda Hasselfeldt bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth

KREUTH - Der NSA-Abhörskandal hat weltweit hohe Wellen geschlagen und unter anderem auch den US-Botschafter in Erklärungsnöte gebracht: John B. Emerson hat erneut versichert, dass die USA das Mobiltelefon von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr abhören und dies auch in Zukunft nicht mehr machen werden.

Es sei wichtig zu verstehen, dass die Arbeit der amerikanischen Geheimdienste nur dazu diene, die Sicherheit der USA zu schützen, sagte Emerson am Mittwoch nach einem Gespräch mit den CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Wildbad Kreuth. Auf die Frage, was gefährlich an der Kanzlerin gewesen sei, dass der US-Geheimdienst NSA auch ihr Handy abhörte, sagte Emerson: "Es gibt natürlich nichts Gefährliches an einem Freund."