ENTERTAINMENT
18/10/2013 10:02 CEST | Aktualisiert 18/10/2013 11:56 CEST

Promis und Photoshop: 8 Beispiele für übertrieben bearbeitete Bilder

So schlank, Britney?
Britney Spears/Instagram
So schlank, Britney?

Anfang dieser Woche gab es Spekulationen: Wurde Britney Spears für das Video zu ihrer neuen Single „Work, Bitch“ mit Photoshop schlanker gemacht? Sie wäre nicht der erste Star, der sich künstlich verschönern lässt. Frauen werden heutzutage ständig mit völlig unrealistischen Verwandlungen in Magazinen und in der Werbung konfrontiert. In einer Studie fand der Körperpflege-Hersteller Dove 2009 heraus, dass sich mehr als 20 Prozent der Frauen wegen solcher Bilder "weniger selbstbewusst" fühlen.

Hier sind neun offensichtliche Beispiele für den Einsatz von Photoshop bei Prominenten. Als Erinnerung, dass auch Stars dem künstlich erzeugten Schönheitsideal nicht gerecht werden können.

Jennifer Lawrence

jlaw

Nein, Dior, wir glauben nicht, dass diese Monstrosität von einem Nacken tatsächlich auf dem Kopf von Jennifer Lawrence sitzt. Sie selbst übrigens auch nicht. Die Schauspielerin sagte zum amerikanischen TV-Magazin „Access Hollywood“: „So sehe ich überhaupt nicht aus. Natürlich wurde das mit Photoshop gemacht. Niemand sieht so aus.“

Beyonce

bey

Wenn sie schon Photoshop braucht, dann gibt es für den Rest von uns keine Hoffnung. Die russische Vogue hob ein Foto aufs Cover, das schon vorher auf dem „Joy Magazine“ zu sehen war. Sie verwandelte Beyonce in eine andere Person: die Grafiker schnitten ein Stück von ihrem Rücken ab und verpassten ihr eine stärkere Bräune. Warum bloß?

Kim Kardashian

kim

Im März 2009 veröffentlichte ein US-Lifestyle-Portal versehentlich ein unretouchiertes Foto von Kim Kardashian. Obwohl es bald durch das Photoshop-Meisterwerk rechts ersetzt wurde, bemerkten die Leser den Fehler. Kardashian, die es gewohnt ist, unter ständiger Beobachtung zu stehen, gab auf ihrer Webseite eine sympathische Antwort:

"Na und? Ich habe Cellulite. Welche Frau mit Kurven hat sie nicht? Was glaubt ihr, wie viele Leute mit Photoshop verschönert werden? Ich bin stolz auf meinen Köprer und auf meine Kurven. Es ist wahrscheinlich hilfreich, dass dieses Bild veröffentlich wurde. Damit jeder sieht, dass ich nicht perfekt bin, nur weil ich das Cover eines Magazins ziere.“

Kate Winslet

kate

Winslet ist bekannt dafür, stolz auf ihre Figur zu sein – zu recht. Leonardo hat sie in „Titanic“ nackt gemalt, verdammt! Das hielt das Magazin „GQ“ nicht davon ab, ihre Kurven verschwinden zu lassen. Blöd, dass die Grafiker vergessen haben, das Spiegelbild zu bearbeiten.

kate

Aktuell ist Winslet auf dem Cover der britischen Vogu zu sehen. Ihre Augen haben auf dem Bild ein so kräftiges Blau, dass eine Buntstift-Farbe nach ihnen benannt werden sollte. Und erst diese Haut! Kate Winslet ist zwar eine sehr jugendlich wirkende 38-Jährige. Aber nicht mal Neugeborene haben eine Haut, die so unversehrt und eben ist. Ach ja, ihr Muttermal ist plötzlich auch verschwunden.

Britney Spears

britney

2010 veröffentlichte Britney Spears diese unbearbeiteten Fotos, die für eine Werbekampagne entstanden waren. Drei Jahre später sieht es so aus, als wäre ihr Körper schon wieder unnötig bearbeitet worden. Diesmal für das Video zu „Work Bitch“.

Katy Perry

katy

Ihr Oberkörper durfte auf dem Cover des „Rolling Stone“ 2010 zum größten Teil seine natürliche Form behalten. Aber die Brustvergrößerung fiel nicht gerade subtil aus. Der britischen Klatschzeitung fiel der Unterschied sofort auf. Ihr Verdacht bestätigte sich, als Monate später die unbearbeiteten Fotos an die Öffentlichkeit kamen.

Keira Knightley

kiera

Auf diesem Poster zum Film „King Arthur“ von 2004 wurde ein bißchen mehr künstlich hinzugefügt als nur die seltsame Tätowierung im Gesicht. Auf ihre neuen Brüste reagierte Knightley damals mit Ehrlichkeit. „Diese Dinger gehören sicher nicht mir.“ Interessanterweise hatte sie kurz zuvor erzählt, das Training im Bogenschießen hätte ihre Brust noch flacher gemacht.

Kelly Clarkson

Clarkson hat schon vor längerem verkündet, dass sie sich dem Hollywood-Ideal nicht anpassen wolle. Diese digitale Diät auf dem Cover der Wellness-Zeitschrift „Self“ bekam sie ausgerechnet verpasst, nachdem sie dort im Interview über ihre Zufriedenheit mit dem eigenen Körper gesprochen hatte.

kelly

Als das Magazin „Entertainment Weekly“ die Chefredakteurin von „Self“ darauf ansprach, gab sie die Bearbeitung offen zu:

"Ja, natürlich korrigieren wir unsere Bilder nach der Produktion. Wir inspirieren unsere sechs Millionen Leser jeden Monat dazu, das beste aus sich zu machen.“

Übersetzt aus der Huffington Post USA