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Ein Portal erhöht die Beschäftigungsfähigkeit von Geflüchteten und beschleunigt damit den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt

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REFUGEE WORK
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Mit JobKraftwerk sollen Geflüchtete leichter auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen.

Kommunen stehen vor großen Herausforderungen, um Geflüchtete vor Ort zu integrieren. Das funktioniert am besten über eine geregelte, selbstständige Einkunft. Die Qualifikationen, Kompetenzen und Stärken von Geflüchteten sind aber entweder nicht belegbar oder nicht mit deutschen Standards vergleichbar. Dies macht es Arbeitgebern aktuell kaum möglich, geeignete Kandidaten für Praktika und Anstellungen zu identifizieren.

Dafür hat das Berliner Start-up LambdaQoppa (LQ) Enterprise GmbH bestehend aus Benedikt Frings, Tom Lawson und Oliver Queck die digitale Plattform JobKraftwerk.com entwickelt. Die erste Version der Plattform entstand u.s. in Zusammenarbeit mit den Mobile Games-Entwicklern der Thoughtfish GmbH.

„Mit dem Portal möchten wir die Hürden für Flüchtlinge, Unternehmen und Kommunen senken und damit drei Ziele auf einmal erreichen: Flüchtlingen den Weg in den Arbeitsmarkt ebnen, Unternehmen den Zugang zu potentiellen Arbeitskräften erleichtern und Kommunen bei der Erfassung der Qualifikationen und Kompetenzen unterstützen. Wichtig ist auch, dass JobKraftwerk auf einen regionalen Ansatz setzt. Ein Unternehmen aus Berlin findet somit auch nur Geflüchtete aus Berlin und nicht z.B. aus München. Nur so kann eine einfache und zielgerichtete Kontaktaufnahme gewährleistet werden", so Oliver Queck.

Im Landkreis Reutlingen erfolgreich getestet
Auf JobKraftwerk.com erfassen Geflüchtete selbstständig und in Muttersprache ihre Qualifikationen und Kompetenzen und testen ihre Stärken anhand objektiver psychometrischer Tests. Sie erhalten einen Lebenslauf nach europäischem Standard inklusive Stärkenprofil in Deutsch zur freien Verfügung. Unternehmen haben damit die Möglichkeit, Kandidaten auf Basis ihrer Qualifikationen, Kompetenzen und Stärken zu selektieren und direkt über die Plattform zu Bewerbungsgesprächen einzuladen. Kommunen unterstützt JobKraftwerk bei der geführten, digitalen Kompetenzerfassung und zielgerichteten lokalen Verteilung von Geflüchteten.

„Der entscheidende Vorteil von JobKraftwerk ist, dass die Geflüchteten die Erfassung selbst in die Hand nehmen und dadurch direkt einen Eindruck von den Anforderungen im deutschen Arbeitsmarkt bekommen. Darüber hinaus ist ein wesentlicher USP, dass die Eingaben durch z.B. Sozialarbeiter oder Ehrenamtliche qualitätsgesichert werden können, was sich merklich positiv auf die Aussagekraft der Lebensläufe auswirkt", erläutert Tom Lawson

„Die Plattform wird seit Juni gemeinsam mit dem Landkreis Reutlingen im Süden Deutschlands in einem Feldversuch erfolgreich getestet und weiter optimiert. Jetzt suchen wir weitere Landkreise als Pilotregionen und Investoren, um den flächendeckenden Marktangang zu beschleunigen", meint Benedikt Frings.

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