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Markus Lanz schlägt umstrittene Alternative zu Merkel vor

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Gibt es Aliens? Und wie ist das eigentlich, so ein Ritt ins All? Das erzählte gestern der Physiker und Raumfahrer Ulrich Walter im ZDF-Talk mit Markus Lanz. Als einer von elf Deutschen flog der Familienvater 1993 ins All. Die Wahrscheinlichkeit, sicher zurückzukehren, lag bei neunzig Prozent, sagt er. Nicht zu gefährlich. Dennoch: „Das müssen Sie sich vorher mental durch den Kopf gehen lassen."

Und auch Lanz würde es nicht schaden, sich seine Sendung vorher ein bisschen mehr mental durch den Kopf gehen zu lassen.

Ein Leitthema gab es auch gestern mal wieder nicht. Zwar wird es den Zuschauern versprochen: Aktuell und gesellschaftlich, unterhaltend und journalistisch hintergründig soll die Sendung sein. Das vergisst man aber schnell, denn verlässlich ist bei Lanz nur: Unterhaltung - wenig Hintergrund.

Zugegeben, zumindest ein bisschen aktuelle Politik war am Anfang dabei: Angela Merkel ist eine mutige Demokratie-Macherin, meint der Politologe Albrecht von Lucke. Für ihn ist die Kanzlerin die einzige Kandidatin für die CDU. „Clever" nennt sie auch Lanz, sein persönliches Merkel-Wort des Abends. Als die Diskussion zum Hohelied auf die Kanzlerin zu entgleiten droht, gibt es doch noch ein bisschen Reibung: Lanz schlägt Jens Spahn (36, CDU, parlamentarischer Staatssekretär) als Merkel-Alternative vor. Mit „Nicht Ihr Ernst!", bügelt von Lucke ihn ab. Damit war es dann mit Politik auch getan gestern Abend.

Der heimliche Star der Runde: Elke Heidenreich, bewundert von allen in der Runde, besonders von Lanz.

Zu welchem peinlichen Kommentar der sich hinreißen ließ, lesen Sie bei Yahoo Deutschland