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Nur weil dein Leben beschissen ist, heißt das nicht, dass du es nicht ändern kannst

21/02/2017 16:16 CET | Aktualisiert 22/02/2017 20:44 CET
Chalabala via Getty Images

Morgens aufstehen fällt dir schwer, und der erste Gedanke der sich in dir formt ist „Kein Bock auf Arbeit...". Du hast dir dieses eine Buch gekauft, und jetzt musst du es auch zu Ende lesen. Immerhin hast du 15,- Euro dafür bezahlt.

Du hast vor Wochen zugesagt, zur Geburtstagsfeier eines Bekannten mitzukommen, und jetzt musst du hinzugehen, obwohl du ihn nicht leiden kannst.

Solche Zwänge laufen uns sehr oft über den Weg und sorgen dafür, dass wir gestresst sind und uns fremdgesteuert fühlen. Aber warum müssen wir all diese Dinge tun? Hilft es uns, wenn wir uns dem Zwang beugen und alles tun, was wir müssen?

Es ist deine freie Entscheidung

Die gute Nachricht ist schon mal, dass wir keineswegs fremdgesteuert werden. Es steht niemand morgens in unserem Schlafzimmer und droht uns körperliche Gewalt an, wenn wir nicht aufstehen.

Woher kommen dann diese Zwänge? Nun ja, wir stehen morgens auf und gehen zur Arbeit, weil wir das Geld haben möchten, damit wir uns bestimmte Annehmlichkeiten kaufen können. Wohnung, Auto, das neue iPhone und so weiter.

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Nicht mehr zur Arbeit zu gehen, würde uns nicht umbringen, aber es würde uns dazu nötigen, uns einen anderen Job zu suchen. Wir wären dann gezwungen, in einem aufwändigen Bewerbungsprozess einen neuen Job zu finden, der uns besser gefällt.

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Daher ist die richtige Sichtweise wohl eher die, dass wir uns dazu entscheiden, Dinge zu tun, die keinen Spaß machen, damit wir am Ende des Tages ein bequemes Leben führen können. Letztendlich ist es also doch unsere freie Entscheidung.

Wir entscheiden uns aus Bequemlichkeit für Dinge, die uns keinen Spaß machen und uns nicht erfüllen.

  • Ich allein entscheide mich für einen langweiligen und anstrengenden Job.
  • Ich allein entscheide mich, mich durch dieses Buch zu quälen.
  • Ich allein entscheide mich für die Gesellschaft von Menschen, die ich nicht mag.
  • Ich allein entscheide mich für ein unerfülltes, unglückliches und stressiges Leben voller Jammern!

Zwänge blockieren uns in unserer Entwicklung

Wie weit kommst du auf dem Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben, wenn du 40 Stunden die Woche in einem Job verbringst, der dir nicht wirklich gefällt und von dem du nicht überzeugt bist? Nun ja, dir fehlen 40 Stunden die Woche um dort hinzukommen. ;)

Du investierst den Großteil deiner Lebenszeit und Energie, um anderen Menschen dabei zu helfen, ihre Träume und Ziele zu erreichen. Wäre es nicht viel sinnvoller, wenn du deine Lebensenergie in deine eigenen Träume und Ziele investierst?

In der Zeit, in der du mit dem uninteressanten Buch nicht voran kommst, könntest du auch ein anderes Buch lesen, dass dein Leben zum Positiven verändert.

In der Zeit, in der du Menschen triffst, die du nicht leiden kannst, könntest du neue Menschen kennen lernen, die dein Leben zum Positiven verändern.

In der Zeit, in der du im Büro sitzt und den Traum deines Chefs verwirklichst, könntest ebenso gut einen Berg besteigen und dir damit einen Lebenstraum erfüllen und dein Leben zum Positiven verändern.

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Zwänge die wir nicht hinterfragen, blockieren uns dabei, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen.

Daher achte darauf, wann immer du Sätze sagst wie „Ich muss heute noch ..." oder „Ich kann nicht, ich muss morgen...". Denke in diesen Situationen daran, dass du dich frei dazu entscheidest und du dich jederzeit anders entscheiden kannst. Achtsamkeit ist ein wichtiger Schlüssel, um diese Blockaden zu erkennen und sie zu lösen.

Überlege dir statt dessen, wie du dein Leben leben möchtest und frage dich, wie du diesen Zustand erreichen kannst.

Also, hör auf zu müssen und fang an zu wollen!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf medium.com.

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