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#btw17 - Deutschland zwischen Diesel und Digital!

Veröffentlicht: Aktualisiert:
DIESEL
Close-up of an auto mechanic working on a car engine | Minerva Studio via Getty Images
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Wie gelingt Deutschland der Spagat zwischen Diesel und Digital? Seit dem 24.9.2017 muss Thomas Sattelberger noch konkreter darüber nachdenken. Er ist neben Christian Lindner einer der Hoffnungsträger der neuen FDP. Was aber sind die konkreten Visionen von Thomas Sattelberger für Deutschland? In diesem Beitrag wird die Quintessenz eines langen Telefongesprächs mit ihm zu diesem Thema wiedergegeben. Soviel vorweg: Der ehemalige Dax 30-Manager und jetzige FDP-Jungpolitiker ist optimistisch, aber auch höchst wachsam. Er glaubt, dass wir für ein zukunftsfähiges Deutschland am Wendepunkt stehen und die Chancen für den digitalen Aufbruch gerade jetzt hoch wären, wenn...

Sein Credo: Er glaubt an eine sogenannte ambidextre Gesellschaft, die das Alte ("Diesel") exploitiert, Neues ("Digital") exploriert und beides ausbalanciert und dafür vor allem auf neue Innovations-Plattformen setzt. Dabei greift er natürlich auf seine Transformations-Erfahrungen als Manager zurück. Ein weiterer Grund für seinen neuen Optimismus für Deutschlands Zukunft: Natürlich nicht das Kanzlerduell, sondern vielmehr die Bundestagswahl 2017 😉. Aber auch Trump, das industrielle Internet verbunden mit smarter Innovationspolitik seien Deutschlands Zukunftspotenziale, wenn wir auf eine neue plattform-orientierte Form des Wirtschaftens setzen. Mehr erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ein Kanzlerduell, das enttäuschte

Der 4.9.2017, der Tag des Kanzlerduells, hätte ein Tag des Aufbruchs werden können, eine Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Zukunftskonzepten. Aber leider enttäuschten beim Kanzlerduell Herausforderer wie aber auch Verteidigerin in diesem Sinne - sie enttäuschten zumindest Thomas Sattelberger.

Es wurde zwar in Abgrenzung zum US-amerikanischen Wahlkampf Politik seriös und fast partnerschaftlich diskutiert, an konkreten Visionen mangelte es ihm aber:

„Beim Kanzlerduell war das Wort Digitalisierung nicht im aktiven Wortschatz. Als es fiel, blieb es erschreckend inhaltsleer. Dafür gab es Artenschutz für den Diesel!"


Ein Wert (4,9 von 10), der auch erst einmal enttäuschte

Auch Thomas Sattelberger enttäuschte wenige Tage zuvor in einem langen Telefon-Gespräch den Autor dieses Beitrags, aber nicht durch eigene Visionslosigkeit, sondern eine brutal harte Kritik, wo eigentlich mehr Hoffnung erhofft wurde. Wo stehen wir bei unserer Zukunftsfähigkeit auf einer Skala von 1 bis 10, so die Frage an ihn?

„Bei 4,9 von 10" - so seine Antwort.

Der Wert unter 5 sei dabei bewusst gewählt. Noch sieht Sattelberger insbesondere nicht unseren Aufbruch in die digitale Zukunft als gesichert an - dabei fand das Interview mit ihm noch vor dem Kanzlerduell statt! Für Thomas Sattelberger waren die beiden Duellanten nur noch erstarrte "Eisheilige" des Status Quo. Er glaubt aber an die heilende Kraft des Angriffs, des Wettbewerbsdrucks und auch der Krise.

Der Sattelburger als Ikone der Kritik Sattelbergers

Schon früher kannte man Thomas Sattelberger als scharfen Mahner gegen den Stillstand in Deutschland und unsere fast schicksalhafte Rolle, bedrängt von dem Digital House USA und der Maschinenhaus China. Seine Ikone für die Bedrohung: der Sattelburger!

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Bild 1: Der "Sattelburger", Deutschlands Dilemma nach Sattelberger


Der Kauf von KUKA durch einen chinesischen Investor hatte die Diskussion um die Sicherung der Zukunftsfähigkeit Deutschlands noch einmal befeuert.

Wer das Reich der Mitte bisher immer noch als innovationsschwache, verlängerte Werkbank sah, musste spätestens danach verstehen, wie sehr China notfalls mit gefüllter Kriegskasse im Aufbruch ist, um noch selbstbewusster am Tisch der Innovatoren und Hightech-Nationen zu sitzen. Zugleich wird Deutschlands 4.0 schon länger bedrängt von der kalifornischen Disruption.

From Zero to Hero, Scale, Scale, Scale, Greenfield Strategien ohne Altlasten, man ist berauscht von der kreativen Zerstörung im besten Schumpeterschen Sinne ... dem unaufhaltsamen kalifornischen Schöpfungsgeist ... von einer Flower-Power-Nation, die im Technologischen ihr Lala-Wunderland gefunden hat.

Sattelberger mahnte früh und forderte auch schon vor seinem politischen Engagement einen "Dritten Weg" ein, um diese Herausforderung zu meisten. Man könnte angesichts dieser frühen Analysen nun hoffnungslos sein. Muss man aber nicht, so Sattelberger.

Deutschland hat Potenzial!

Denn Thomas Sattelberger sieht durchaus die Potenziale Deutschlands, insbesondere jetzt in der Trump-Zeit:

"Deutschland hat natürlich trotz drastischem Innovationsrückstand in der digitalen Ökonomie Zukunftspotenziale.

Im Wettbewerb der Politik-und Gesellschaftssysteme bieten unsere offene Gesellschaft und ihre vielen attraktiven Lebensumfelder im globalen Wettbewerb um internationales Spitzentalent eine Alternative zur neuen Illiberalität im politischen System der USA und der autoritäreren Normierung des Menschen in China."

Wer würde denn heute noch gerne in die USA gehen, wo ausländische Bürger nicht sicher ihre Zukunft einschätzen könnten und u.a. auch das Bildungssystem und die Ökonomie in der Fläche jenseits der Hot Spots bzw. der Metropolen an West- und Ostküste gescheitert seien? Deutschland könne hier als weltoffene und tolerante Gesellschaft in Zukunft besonders punkten.

Zugleich besäßen wir - so Thomas Sattelberger weiter - insbesondere durch unsere Kompetenz beim industriellen Internet hervorragende Voraussetzungen, weil wir jenseits der Kunden-Portale über Kompetenzen für komplexe Lösungen verfügen würden.

Aber selbst beim klassischen B2C-Internet und im Wettbewerb mit Google & Co glaubt er an unsere Wettbewerbsfähigkeit, wenn Europa hier konzertiert aufbrechen würde. So wie europäische Firmen- und Forschungs-Konsortien Airbus oder CERN geschaffen hätten, könnte dies nun auch bei der jetzt fordernden Datenökonomie und den neu zu schaffenden europäischen Datenhäusern gelingen.

Auch die Zerschlagung des US-amerikanischen AT&T-Monopols in den 80-er Jahren durch Offenlegung aller Patente und Lizenzen für Wettbewerber weise den Weg zum Brechen von Googles Macht. Kein Grund also, den Kopf in den Sand zu stecken - wenn gehandelt würde.

Deutschland am Tipping Point?

Sein letzter Grund für möglichen Optimismus und einen Tipping Point überrascht natürlich nicht: die anstehende Bundestagswahl 2017.

Sattelberger bemüht sich dabei, auch als "Jungpolitiker" der FDP seinen neutralen Blick zu bewahren, aber er sieht eine historische Wahl zwischen einer Agenda des Fortschritts, einer Agenda der Stagnation oder einer Agenda des Rückschritts.

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Bild 2: Tipping-Point für Deutschland, was kommt danach?

Jetzt müsse sich Deutschland entscheiden.

Dabei hat Sattelberger auch Verständnis für Zögerer. Eine „ambidextre Gesellschaft", das ist daher eine der zentralen innovativen Ideen von Thomas Sattelberger für Deutschland. Klingt komplizierter als es ist.

Das "ambidextre" Prinzip wird in manchen Unternehmen bereits gelebt, um die verschiedenen Zielvorstellungen, wie bei Spielbein und Standbein bzw. Vorhand und Rückhand, zwischen Aufbruch und Bewahrung zu balancieren. Zum Hintergrund der ambidextren Gesellschaft: Thomas Sattelberger sieht Deutschland in einem Spagat, für dessen Zweihändigkeit bzw. Zweibeinigkeit die Debatte zum Diesel-Motor bzw. „Diesel vs Digital" geradezu ikonisch ist:

  • Zum einen müssen wir für die Transition in neue Technologien den margenstarken, saubersten Diesel der Welt schaffen. Nicht als Brückentechnologie, sondern als Brückenfinanzierung.
  • Denn zum anderen zeichnet sich ein Ende der alten Diesel-Welt ab. Gar nicht mal so sehr von den Pros und Contras der Technologie her, wie uns selbst ernannte Experten in ihrer Technik-Blase suggerieren wollen, sondern von der Geschwindigkeit her, in der andere Technologien kommerziell skalieren, Marktakzeptanz finden und damit Standards setzen. Das muss gar nicht die technisch beste Lösung sein.

Jenseits des Diesels sind dann wohl Autos als Smart Service, Elektromobilität und die Transformation des Industrial Internet in die serviceoffene, digitale Kundenwelt Zukunftsthemen in der Wirtschaft. Was also tun?

Ambidextrie weist den Weg. Was aber bedeutet das Konzept genau?

Keine Angst vor neuen Wegen und innovativen Ideen

Ambidextrie (aka. Ambidexterität, lat. „Beide rechts", s. Wikipedia bzw. hier) bedeutet Beidhändigkeit in dem Sinne, dass eine Hand für das Optimieren des gut laufenden Bestandsgeschäfts steht, die andere für den Aufbruch in die Zukunft.

Exploitation versus Exploration - sagen die Angelsachsen. Konkret:

  • Die klassische Automobilindustrie und ihre Teile- wie Anlagenzulieferer wären damit die Plattform für die Exploitation, deren Margen und Profite erst den Wandel möglich machen.
  • Elektromobilität, mehr aber noch Digitalisierung wäre komplementär generell die Plattform für Exploration, die den Aufbruch in die Zukunft ermöglicht.

Als Manager hat Thomas Sattelberger durch Ambidextrie auch große Tanker so auf Beweglichkeit getrimmt und dafür vor allem auch Innovationsplattformen geschaffen. Wenn heute "New Work" als Rahmen ambidextrer Organisationen in Deutschland so populär ist, dann auch weil Sattelberger hier als Pionier die Grundlagen geschaffen hat.

Wie aber gelingt uns die Digitalisierung konkret bzw. eine Exploration-Logik, wenn Deutschlands Management für Effizienz sozialisiert und getrimmt wurde? Auch bei dieser Frage zeichnet sich Thomas Sattelberger durch seine Freiheit von alten Gedankenmuster aus. Im Wettbewerb mit Google & Co würde er z.B. nicht auf staatliche Mammut-Projekte und Forschungsverwaltung setzen.

Seine Option: Digitale Freiheitszonen ähnlich wie die High-Tech -Region Sophia Antipolis in Südfrankreich oder die britischen "Free Enterprise Zones":

„Wir brauchen für Innovation Plattformen, die eingebettet in hochwertiger Infrastruktur für Gesundheit, Bildung, Freizeit etc. talentmagnetisch die zusammenbringen, die erfolgsentscheidend sind."


Drei, vier bzw. fünf T für regionale Innovations-Cluster

In München übersetzte er daher im Dialog mit seinem Ex-Chef und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom Rene Obermann die Ideen von US-Professor Richard Florida zu den kreativen Klassen und zu erfolgreichen regionalen Innovations-Clustern in ein breiteres und nachhaltigeres Konzept für Deutschland. Wir können - so Sattelberger - auch in einer Kolumne zum Thema

„im alten Betriebssystem und auf alten Plattformen weiterwerkeln wie Ingenieure, die an eine betagte Maschine ein neues Aggregat flanschen. Oder wir schaffen endlich neue Betriebssysteme, Experimentierfelder der digitalen Ökonomie, auch in unseren mittelständischen Regionen".

Entscheidend für den Erfolg regionaler Innovations-Plattformen sind nach der Theorie von Professor Florida als Attraktoren:

  1. (Andere) Talente und
  2. Technologien sowie
  3. Toleranz.

In München ergänzte Sattelberger als viertes T die Teilhabe. Hier erkennt man den Manager partizipativer Entwicklungsprozesse und Führungsideen.

Video 1: Vier T als Attraktoren für die kreative Klasse für regionale Cluster, hier

Ein fünftes T wird deutlich, wenn man auch die Finanzperspektive einbezieht: Innovation findet dann statt, wenn Transaktionen stattfinden können, Transaktionen wiederum finden dann statt, wenn der Lebenszyklus von der Erstfinanzierung bis zum Exit gegeben ist.

Warum sollten Wagniskapitalgeber in Ostwestfalen investieren? Nur wenn sie beispielsweise so wie in internationalen Freiheitszonen ganz andere Tax Credits, niedrigschwellige Regulierungen und infrastrukturelle Wachstumsperspektiven für das Eco-System vorfinden. Insofern hat das Sattelbergersche Kleeblatt für innovative Regionen fünf Blätter, um auch den ökonomischen Rahmen sicherzustellen.

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Eine Lösungsskizze: Ein ambidextres Deutschland der digitalen, analogen und hybriden Regionen (Innovation Valley Deutschland)

So zeichnet sich ein Szenario für ein ambidextres Deutschland mit Innovations-Regionen für die Digitalisierung ab. Von der Krise des Sattelburgers ausgehend und mit dem Rüstzeug der 5 T ausgestattet, könnten bundesweit digitale Freiheitszonen nahe an den heutigen Erfolgsclustern der Hidden Champions (Schwarzwald, OWL, Göttingens „Measurement Valley", Hannovers "Rubber Valley" ...) die Digitalisierung in Deutschland ganz massiv fördern. Die Idee der Ambidextrie von Organisationen würde so weiterentwickelt zu einer Ambidextrie von Regionen und Ländern in der digitalen Transformation.

In seiner Kolumne führt Sattelberger aus:

„Nicht nur in Schwellenländern, auch in Frankreich, den USA oder Großbritannien gibt es inzwischen Dutzende „enterprise zones", in denen Investitionen erleichtert werden, etwa durch Vereinfachungen beim Arbeits-, Steuer-, Bau- und Umweltrecht oder der Förderung von Community-Infrastruktur."

So habe China in Shenzhen den Kapitalismus erprobt, so konnte der Hightech-Campus Sophia Antipolis zwischen Nizza und Cannes reüssieren.

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Bild 4: Vom Sattel-Burger über das 5T-Kleeblatt zu den Innovationsregionen

Bayreuth: Von Wagner zur Wagnisregion

In Bayreuth war Thomas Sattelberger in diesem Sinne zumindest geistig transformatorisch unterwegs: Mit dem Präsidenten der Universität dachte er in einem halbtägigen Gespräch darüber nach, wie Bayreuth nicht mehr nur für Wagner, sondern auch für eine Wagnisregion mit einer unternehmerischen Universität als Kern stehen könnte.

Das müsste doch eigentlich die Kanzlerin als Bayreuth-Fan interessieren.

Dann wäre es nicht nur Wagner, der sie nach Bayreuth zieht. Für ein digitales Deutschland wäre das zu hoffen. Seine Schlussbotschaft zum „ambidextren Deutschland" macht jedenfalls optimistisch:

Deutschland könnte digital. Indem wir "Diesel & Digital" balanciert gestalten, regionale Innovationszonen und -Plattformen etablieren und so nicht durch Nachahmung, sondern auf Basis unserer Stärken den US-Internetmonopolisten die Stirn bieten, schaffen wir den notwendigen Freiheits- und Erfolgsrahmen."


Die Politik muss weiterdenken

Eine abschließende Nachfrage des Autors dieses Beitrags zur ambidextren Gesellschaft und ihren regionalen Innovationsplattformen war natürlich: Haben wir so etwas nicht bereits im Rahmen von Digital und sonstigen Hubs oder diversen Excellence-Bemühungen? Thomas Sattelberger grenzt diese unterstützenden Einzelmaßnahmen aber klar von einem ganzheitlichen und nachhaltigen Konzept der ambidextren Gesellschaft und regionaler Innovations-Plattformen vor allem aufgrund eines viel höheren ökonomischen Wirkungshebels ab.

Vernetzung und Projektförderungen wären wichtige Bausteine, die dann eben durch weitere ökonomische Maßnahmen wie Tax Credits, niedrigschwellige Regulierungen und infrastrukturelle Wachstumsperspektiven, aber auch durch ergänzende Kollaborations-Unterstützungen nach innen und außen eine neue Innovations-Dynamik für das Eco-System sicherstellen müsste.

Hier gilt es in Zukunft die klassische Politik angesichts des Wandels zur Plattform-Ökonomie in einem solchen Rahmen weiterzudenken. Zu leicht würden wir in die Falle der Cargo-Kulte fallen, die dann mehr versprechen als sie leisten können.

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Lesenswert:

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