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5 Tipps, wie Musik die Produktivität verbessert

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Bereits seit vielen Jahrhunderten ist die Musik ein zentrales Thema für den Menschen. Auch unsere Vorfahren genossen vielleicht ihren Lieblingssong beim Abendessen oder tanzten sich an manchen Abenden die Seele aus dem Leib.

Da musikalische Untermalung heute fast nirgendwo mehr wegzudenken ist, gilt es sich mehr über den Einfluss von Musik Gedanken zu machen. Sie begleitet uns im Einkaufszentrum, im Kino, in der Kirche ja sogar beim Arbeiten läuft das Radio.

Musik erreicht uns ja auch auf eine sehr persönliche Weise.

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Sicherlich hat die Musik großen Einfluss auf unsere Arbeit und vor allem auf die Produktivität.

  • Viele sind überzeugt nur mit kreativ arbeiten zu können,
  • andere benötigen hingegen absolute Stille.
Wer hat recht? Oder hängt dies lediglich mit persönlichen Vorlieben oder Gewohnheiten zusammen? Gibt es Unterschiede bei der Musikrichtung?

Was du bei der Arbeit beachten solltest, erfährst du in den folgenden Punkten.

  1. Hör Musik zum Aufwärmen!
  2. Viele empfehlen ein bestimmtes Lied als Startsignal zu nutzen, um sich selber in die richtige Stimmung zu versetzen.

    • Die Musik ist das Zeichen, dass es nun losgeht!
    • Es ist Zeit sich zu fokussieren und die Motivation anzukurbeln.

    Wenn du motivierende Musik hörst, bevor du mit deiner Arbeit loslegst, kann dies einen beflügelnden Effekt haben.

    Nicht umsonst wird diese Wirkung der Musik auch in der Politik bzw. im Zuge von Gemeinschaftsveranstaltungen eingesetzt. So lässt sich Euphorie, Selbstbewusstsein und im Endeffekt selbst Einheit erzeugen.

  3. Lerne deine Präferenzen kennen!
  4. Die Zahl der aktivierten Hirnareale beim Musikhören sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dies hängt auch mit deinen musikalischen Vorerfahrungen und deiner musikalischen Ausbildung zusammen.

    Deshalb ist natürlich auch die Auswirkung, die Musik auf die Fähigkeit sich zu konzentrieren oder bestimmte Emotionen zu fühlen hat, nicht bei jeder Person gleich.

    Meist können wir mit den Jahren jedoch selbst sehr gut einschätzen, welche Musik, welche Wirkung bei uns persönlich erzielt. Deshalb ist es wichtig, die Augen und vor allem die Ohren offen zu halten, um eigene Präferenzen in der Musik kennenzulernen.

  5. Verzichte auf Lieder mit Lyrics!
  6. Leider sind in der heutigen Popkultur Lieder mit Texten deutlich in der Überzahl. Andere Songs finden sich nur sehr selten in den Charts wieder.

    Setze diese Form der Musik mit Bedacht ein! Besonders bei komplexen Problemen, die höchste Konzentration erfordern, kann Musik mit Texten eine Überforderung darstellen.

    Rein instrumentelle Songs können anfangs wirklich herausfordernd sein. Die meisten von uns sind getrimmt auf den typischen Aufbau: Strophe, Bridge, Refrain, Strophe, usw.

    Egal, auf welche Weise du lieber Musik hörst: ob über einen der zahlreichen Streamingdienste, Cd oder Vinyl - Du findest sicherlich überall auch etwas Instrumentales.

  7. Hör dir etwas Fröhliches an!
  8. Wenn ich mich beim Arbeiten bedrückt oder unkonzentriert fühle, hängt das oft mit der Musik zusammen, die gerade läuft.
    • Nicht jede Art von Musik hat eine positive Wirkung auf uns.
    • Bei mir liegt das oft daran, dass die Lieder zu melancholisch sind.

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    Ich neige dazu die falschen Lieder zu hören, wenn es wichtig ist, konzentriert zu arbeiten.

    Auch wenn dir melancholische, tiefsinnige Lieder eigentlich besser gefallen: Fröhliche Musik macht auch die Hörer fröhlich! Und Menschen, die gut drauf sind, arbeiten produktiver.

  9. Erstelle persönliche Playlists!
  10. Nach einiger Zeit kannst du sicherlich etwas besser einschätzen, wie bestimmte Lieder auf dich wirken. Nun kannst du dazu übergehen, diese auch gezielt zu nutzen!

    Suche dir die Lieder dazu gekonnt aus und erstelle Playlists - besonders elektronische oder klassische Musik eignet sich gut zum Arbeiten!

    Bleib nicht nur bei einer Zusammenstellung, denn sonst kann es schnell langweilig werden. Legst du die Playlists online an, kannst du sie überall abrufen. Egal ob über dein Smartphone, den Computer bei der Arbeit oder Zuhause.

Fazit:
Was du aus diesem Artikel unbedingt mitnehmen solltest?

Lerne die Musik für dich zu nutzen und lass dich nicht bloß passiv benutzen!

Wir können das, indem wir darauf achten, welche Musik wir gerade hören und uns nicht nur blind berieseln lassen. Auch wenn wir lernen was uns im musikalischen Sinne persönlich motiviert bzw. eher deprimiert.

Dazu gehört aber vor allem, sich einzugestehen, dass Musik eben einen Einfluss auf uns und unsere Arbeit hat!

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