BLOG

Eine offene Plattform f├╝r kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Vanessa Stephan Headshot

Pornografie Teil 2: Diese Gefahren stecken in Pornos

Ver├Âffentlicht: Aktualisiert:
EROTIC FILTER CAMERA
Nisian Hughes via Getty Images
Drucken

Pornografie Teil 2: Welche Gefahren stecken hinter Pornos?

Durch sie entdecken wir die gro├če Bandbreite des Sex, entdecken die gro├če Bandbreite aller Vorlieben und Arten und erforschen auch unsere eigenen. Durch sie gehen wir viel offenerer mit Sex um und stehen dem Neuen viel offener gegen├╝ber. Doch kurz und knapp gesagt: sie dienen zu unserer Befriedigung: die Pornos. Doch welcher Gefahren sollte ich mir bewusst sein? Von Vanessa

Eine Gefahr, die wohl jeden von uns treffen kann: Viren. Nicht jede Pornoseite ist sicher genug. Man sollte aufpassen, welche Seite man besucht und nat├╝rlich, dass man nicht versehentlich ein kleines Video downloadet. Ein gutes Viren-Programm w├Ąre daher stark zu empfehlen, dennoch gibt es im Internet noch zahlreiche weitere Tipps, wie du dich vor ihnen sch├╝tzen kannst.

Ô×Ę Mehr zum Thema: Pornografie Teil 1: Es gibt Pornos f├╝r jeden Geschmack!

Wie oft hast du die Darsteller ihr Spiel mal kurz unterbrechen sehen, weil sie noch schnell die Kondomt├╝te ├Âffnen und sich den Gummi ├╝berziehen mussten? Schon fr├╝h besch├Ąftigen wir uns mit Pornos, entdecken Sexualit├Ąt und finden unsere eigene. W├Ąre es dabei nicht eigentlich essenziell, die Wichtigkeit des Kondoms vermittelt zu bekommen? Die Aufkl├Ąrung und der Schutz vor Geschlechtskrankheiten werden in Pornos zumeist vollkommen vernachl├Ąssigt.

Hohes Suchtpotenzial

"Ich will kein Kuschelsex mehr, ich will dich knebeln!"

Viele bezeichnen es als Ger├╝cht, doch viele Forscher best├Ątigen immer wieder die desensibilisierende Wirkung, die Pornos auf ihre Konsumenten haben sollen. Dadurch, dass man seinen K├Ârper daran gew├Âhnt, durch Bilder sexuell erregt zu werden, scheint man erotischen Reizen unempf├Ąnglicher zu werden.

Man macht sich einfach nicht mehr die M├╝he, sich durch Gedanken und Fantasien anzuheizen. Kurz und heftig soll es sein. Im Endeffekt erscheint es mir, als ginge es bei der Masturbation nicht mehr um die Erregung und die Lust, vielmehr m├Âchte man so schnell wie m├Âglich Stress abbauen.
Pornos haben daher ein sehr hohes Suchtpotenzial.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

W├Ąhrend man die Sexfilmchen sieht, wird Dopamin ausgesch├╝ttet - ein Gl├╝ckshormon, welches Wohlbefinden ausl├Âst. ├ähnlich wie bei der Drogen- oder Spielsucht, nimmt auch die Welle, in dem Falle, des Dopamins ab und der Konsument verf├Ąllt wieder in ein Tief. Er braucht den n├Ąchsten Schub und er muss heftiger und krasser sein, als zuvor. Weitere Bilder, die weitere Tabus brechen.

Trotz aller Gefahren geh├Âren die Pornos zu unserem Sexualleben, daher sollte jeder selbst entscheiden, ob er sie regelm├Ą├čig konsumiert und nat├╝rlich welche er sehen m├Âchte. Man sollte sich dennoch ab und zu vor Augen f├╝hren, dass die Realit├Ąt doch ganz anders aussehen kann.

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.

Auch auf HuffPost:

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform f├╝r alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.